07.02.2026 Longyearbyen 07.02.2026


Sa 07.02.2026 Longyearbyen

Unterkunft

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Kaldeste steder | Svalbard og Jan Mayen

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Nein, ich bin hier nicht zum Vergnügen, morgens faul im Bett rumliegen kommt nicht in die Tüte. Raus aus den Federn, Frühstück und Schreiben. Ich sitze in der Lobby am Kamin. Leider ist mein Tablet stromtechnisch total leer. Sitzen und Laden kann ich aber nur ohne Tastatur, also wieder mit der nervigen Bildschirmtastatur rumhampeln.

Beim Blick nach draußen bekommt man keine Lust das heimelige Örtchen zu verlassen. So viel Zeit bis zum ersten Termin hat es ja auch nicht. Insgesamt habe ich heute ein strammes Programm, sieben Konzerte stehen an.

Mit „12:00 // Stationen, Jazzlunsj – Supercharger Duo“ geht es los. Als ich eintreffe hat es noch viele freie Tische, da fällt es schwer zu entscheiden was denn nun der beste Platz ist. Das Duo begleitet sich mit Rhythmus-Instrumenten selbst auf die Bühne. Auch hier habe ich so keine rechte Ahnung was mich musikalisch erwartet. So richtig fällt mir nichts ein. Auf jeden Fall keine leisen oder traurigen Töne, die Stimmung ist heiter ausgelassen. Zum Mittagessen hat es eine Fiskesuppe, sehr lecker.

Es ist abzusehen, dass mein Zeitfenster um zur nächsten Location zu kommen recht knapp ist, also sattle ich die Hühner schon während das letzte Lied spielt und dann auch noch das. Ich finde meine Jacke an der Garderobe nicht. Es ist dort eher schummrig beleuchtet, alle Jacken sind gefühlt blau oder schwarz. Ja zum Henker, wühl, guck, wühl, guck. Ja, da ist das gute Stück. Wertvolle Zeit ist verloren gegangen. Nun aber strammen Schrittes runter. Dank Blick in die Karte gut orientiert finde ich es auch auf Anhieb.

Die Location stellt sich heraus als Werkstatt, mit Industrieboden, Werkbänken, Maschinen die rumstehen. Der frühere Einsatzzweck dürfte aber mal ein anderer gewesen sein. Es hat drei große Rolltore durch die Fahrzeuge einfahren konnten. Auch hier ist die Garderobe hoffnungslos überfüllt. Aber jemand von der Crew findet wie durch Zauberhand noch ein Plätzchen. Die meisten Gäste stehen. Drei Leute sind mit großen professionell aussehenden auf super stabile Stativen stehenden Kameras ausgestattet die die kommende „Performance“ festhalten werden.

Das Licht wird gedimmt, die Unterhaltung erstirbt, es liegt eine gewisse Spannung im Raum was einen nun erwartet. Auf einem großen Tisch stehen jede Menge kleinere Geräte die mir Nichtkenner nicht wirklich etwas sagen. Irgendwie werden die vielen blinkenden Tasten und Regler Töne produzieren. In der Mitte ist ein Hocker, dort setzt sich jemand nieder der Trompete, Flöte und derartige Instrumente spielen wird. Auf der rechten Seite schließlich jemand mit Notebook und wenn ich es recht entsinne einem Keybord.

In der Beschreibung zu diesem Event war zu lesen, dass es hier weniger um Musik geht, sondern: „13:30 // Artica, Glacier Lamentation – Lyden av Svalbard“, also das Lamentieren der Gletscher aus nicht schwer zu erratenden Gründen. Was hört man, gluckerndes Wasser, krackendes Eis als natürliche Geräusche, angereichert mit jeder Menge künstlichen Geräuschen. Man muss es selbst gehört haben. Nach ein paar Minuten wurde das Ganze von einem großen Beamer begleitet der einmal den Drohnenflug über einen Gletscher zeigte und an sonst eher stark verfremdetes Material. Es ist eine surreale Reise die auch ohne Worte, dafür in Bildern und Klängen, dass „Lamentieren“ der Gletscher rüberbringt.

Im Anschluss ist Zeit noch mal ins Hotel zurück zu kehren. Es gilt aber nicht allzu lange zu trödeln, denn ich habe nirgendwo gelesen, dass ein Bus in Richtung „17:00 // Gruvelageret, Lars Lillo-Stenberg“ unterwegs wäre. Die Gehdauer wird mit einer halben Stunde angegeben, wie ja vor ein paar Tagen aus der Mail zu erfahren war, sollte man nicht allzu früh vor der Tür stehen, weil ja noch die Tonprobe vor dem Konzert ansteht. Ich breche doch nicht zu spät auf. Auf der Höhe von Nybyen prüfe ich meine Zeit, da ist noch genug Luft. Lieber laufe ich noch ein wenig nach Nybyen hoch und bin in Bewegung statt dann doch vor der noch verschlossenen Tür zu stehen.

Ein Bus fährt in der Tat nicht, dafür sieht man alle paar Minuten Taxis an einem vorbeifliegen. Den Weg vom Huste zum Gruvelageret bin ich noch nicht so häufig gegangen, liegt ja auch immerhin schon außerhalb der Eisbären-Safetyzone. Nur ein gehender Mensch begegnet mir. Als ich die letzten Meter der „Steigung“ erklommen habe sehe ich dann doch eine stattliche Schlange draußen stehen. Mit dem Unterschied zu mir, dass die alle warmen Autos entsprungen sind. Nun, es war 16:30 Uhr, also allzu lange sollte es nicht dauern, bis wir aus der erfrischenden Kälte in die muckelige gute Stube kommen.

Irgendwann geht es los. An der Eingangstür wird jeder freundlich daran erinnert in der Garderobe die Jacke und vor allen die Schuhe lässt. Noch ist genug Platz alles ordentlich zu verstauen. Und ein gutes Plätzchen bekomme ich auch noch, zwar nicht an den großen Tischen mit Bänken, das ist mehr oder weniger gleich unter den Einheimischen besiedelt worden. Nun noch ein Getränk sichern. Ganz dunkel in Erinnerung ist mir, dass es hier nur ganz garstiges „Carlsberg“ Bier gibt, das geht ja gar nicht. Deshalb der Sprung ins kalte Wasser und ein Gläschen Rotwein. Was es für eine Sorte ist kann mir die Servicekraft nicht sagen. Egal. Das Preisschild klingelt irgendwo in der Region von 170 NOK, also 15 EUR. Da wurden in Oslo vor sehr vielen Jahren schon höhere Preise aufgerufen, bei deutlich stärkerer Krone.

Ja, der Weinchen kann man wohl trinken. Obwohl die Location zu den kleineren gehört ist die Geräuschkulisse groß, es herrscht eine ausgelassene Stimmung. Es erfolgt eine kurze Ansage und dann geht das Konzert auch schon los. Es stand noch ein Piano bereit und ich dachte es kommt noch eine Begleitung dazu, das war aber nicht der Fall, bei einigen Stücken spielte er keine Gitarre, sondern eben am Piano.

Das anschließende Konzert „19:00 // Kulturhuset, Bugge Wesseltoft, Arild Andersen & Gard Nilsen“ lag zeitlich auch wieder recht „press“. So fragte ich beim Hinausgehen aus dem Gruvelageret ob denn ein Bus zurück ins Zentrum fährt. Nein, das wäre nicht der Fall. Das hatte eine Frau mitbekommen und sagte zu mir, dass ich mit ihnen fahren kann, sie haben bereits ein Taxi bestellt. Ja, wie freundlich ist das denn. Flugs die Schuhe und Jacke anwerfen und rein ist das gut geheizte Taxi. Und schon bin ich in wenigen Minuten am Kulturhuset wo ich zu Fuß mindestens eine gute halbe Stunde unterwegs gewesen wäre. Mit der Dame ich hatte ich mich dann noch kurz sehr nett unterhalten. Tusen takk.

In der Schlange vor dem Einlass in die große Halle hörte ich hinter mir auf einmal schon wieder jemanden deutsch sprechen. Ja ist es denn die Möglichkeit. Wir unterhalten uns kurz und auch er und Begleitung, die noch nicht anwesend ist, sind des Festivals hier. Was ist plötzlich mit den Deutschen los, „erobern“ den Vorposten der Arktis und dann auch noch die Kombination mit dem Festival. Die Türen werden geöffnet. Vorne stehe wieder runde Tische und Stühle, dahinter eine Stuhlreihe und ist noch Platz für Stehplätze. Aber, zu meiner großen Verwunderung, es sind nicht alle Plätze belegt also das Konzert beginnt. In meinen Augen war es das wichtigste Konzert des Festivals, ohne den anderen Künstlerinnen und Künstlern auch nur im Entferntesten zu nahe treten zu wollen.

Die drei Künstler werden vom Festival-Chef angekündigt und sichtlich stolz zitiert er eine Zeitung aus Kongsberg welche explizit das Festival wohlwollend erwähnt und die drei Künstler als das derzeitige „Super-Trio“ beschreibt.

Ja, was soll man sagen, das was die drei vom Stapel lassen ist feinster Ohrenschmaus. Und speziell Bugge auch zuzusehen ist eine Wonne. Er geht auch physisch voll mit, steht immer mal wieder auf hat seine Kollegen immer genau um Auge und hat glaube ich selbst die größte Freude daran den Klängen die sie produzieren zu lauschen.

Unter großem Applaus gibt es noch eine Zugabe. Das war ein geniales Konzert.

Der Saal muss geräumt werden, es wird darum gebeten das alle Gäste die Stühle stapeln und zur Seite schieben, so geht der „Change over“ schneller von statten. Und jeder der aufsteht nimmt ein paar Stühle in die Hand, stapelt sie und in 2-3 Minuten ist der Saal geräumt. Phantastisch.

Das Volk wartet draußen im Foyer, Stimmung wie auf dem Jahrmarkt. Jeder kennt jeden, der Geräuschpegel ist hoch, aber angenehm. Ich unterhalte mich noch mal kurz mit der Gönnerin meiner Taxifahrt.

Der traditionelle Anruf in der Heimat kann doch erfolgen, das Mysterium meines nicht funktionierenden Mobiltelefons hat sich glaube geklärt, plöde Technik.

Dann öffnen sich wieder die Tore zum „21:00 // Kulturhuset, Valkyrien Allstars“. Dieses Mal gibt es keine Sitzplätze, es sieht zunächst gar nicht so voll aus, aber nach ein paar Minuten steht man doch recht eng beieinander. Es folgt norwegische Pop-Rock-Musik. Beim ersten Lied sehe ich die junge Frau von xxx mitsingen, also vermutlich ein recht bekanntes Lied. Auch bei weiteren Liedern wird mitgesungen. Ja, das hat mir gefallen.

Einschub: Es ist Sonntag und ich sitze im „Kroa“ und schreibe. Ich blicke zur Bar und denke, hä, eine Lenin-Büste, was ist das bitte für ein Fauxpas. Bis ein zweiter Blick zeigt, dass das ein Spiegelbild ist und die Büste großflächig mit einer Fahne der Ukraine verhängt ist. Eigentlich sollte man den Lenin besser gleich entsorgen, der ist hier nun wirklich fehl am Platz, kuriose „Folklore“ hin oder her. Einschub Ende.

Noch mal Umbaupause, also „Change over“. Nun gab es für das Publikum nichts weiter zu tun als den Saal zu verlassen. Draußen im Foyer tobt der Bär, Leute sitzen und essen. Es wird getrunken, sich begrüßt, gescherzt, gelacht, eine Wohlfühlstimmung macht sich breit. Kurz denke ich noch nach nach „Espen“ Ausschau zu halten, aber das ist nutzlos, am Samstag gibt es keine T-Shirts mehr zu erwerben. Tja, schade.

Der letzte offizielle Gig steht an „22:30 // Kulturhuset, Fay Wildhagen“. Hinter der Bühne ist ein riesiges Banner zu sehen, das Motiv hatte ich irgendwo auf ihrer Homepage schon mal gesehen. Als sie angekündigt wird tobt der Saal. Wie nicht anders zu erwarten wird die Versprechung eingelöst und es geht hoch her. Aber es hat auch ruhigere Stücke. Es gibt Zugaben, mit Band und ein allerletztes sie alleine. Das wenige was ich verstehe als sie das Lied ankündigt war die allgemeine Lage auf dem Planeten, ich weiß nicht ob sie „Trump“ gesagt hatte. Ja, was soll man da noch sagen. Zur Hölle mit diesen ganzen Irren. Am besten in eine Rakete von Elon setzen und auf den Mars, da sollen sie schmoren bis zum jüngsten Gericht.

Kaum sind die letzten Töne erklungen erfolgt der Hinweis, dass Bugge und andere schon für den Jam bereitstehen. Also „23:30 // Tio Monchos, Nattjam“. Die meisten Leute sind zwar im Aufbruch, aber bis sich die Menge etwas zerlaufen hat dauert es eine ganze Weile. An der Geräuschkulisse ändert das aber nicht viel. Man hat das Gefühl in einem Tollhaus zu sein. Wohlgemerkt es ist schon nach Mitternacht und Leute bestellen sich noch eine „nattmat“. Was man so sieht etwas völlig frei von Fett, Salz und sonstigen Dingen. Alter Schwede, das muss einem dann doch zentnerschwer im Magen liegen. Aber vermutlich verbrennt der dazu genossene Alkohol das ganze Zeug zu Staub oder irgendwie so funktioniert das doch, oder? 😉

Einschub: Im „Kroa“ läuft die ganze Zeit „Highasakite“, die ja vor einigen Jahren hier auch gespielt haben. Die Stimme der Sängerin ist recht prägnant. Einschub Ende.

Nachdem sich das Foyer etwas sortiert hatte beginnen Bugge und der Drummer der eigentlich immer in einer Konstellation auf dem Festival dabei ist, begleitet werden sie gesanglich von einer jungen Frau die ebenfalls auf vielen Konzerten zu hören war. Klar, das ist natürlich vom Feinsten und man könnte dem stundenlang lauschen. Nun sollen andere die Stelle der scheidenden Sängerin übernehmen. Der Festivalchef macht geduldig Werbung für diese einmalige Gelegenheit, es traut sich aber niemand so richtig. Dann greift sich eine junge Frau ein Herz und wird einen elektrischen Bass zupfen. Sie scheint eher unbekannt zu sein und Bugge fragt diskret, aber so dass man es durch sein Mikro noch hört nach ihrem Namen, den man aber nicht versteht.

Und was soll man sagen, wie ein Profi jammt sie mit. Bugge ist selig in seiner Position. Das geht nun eine Weile so. Es werden dann wieder neue Freiwillige gesucht. Es finden sich der Drummer und Pianist der Session vom Freitag, die Bassistin bleibt dabei. Da bleibe ich noch eine Weile dabei und breche dann aber irgendwann doch auf. Müsste so halb Zwei gewesen sein.

Vorläufiges Fazit, am Sonntagabend steht ja noch ein offizielles Konzert an, das war mal wieder spitzen mäßig, es gab keinen „Hänger“. Höhepunkt war das Trio mit Bugge.

So, nun sind wir immerhin schon mal am Sonntag angekommen. Auch heute gibt es keine Schonzeit, der Wecker schrillt. Frühstück und Schreiben. Bis um 11 Uhr im Frühstücksraum das gedimmte Licht etwas hellerem wich. Zeit die Zelte abzubrechen und mal zu schauen was draußen so los ist. Aus dem Fenster das aus dem Foyer in Richtung Nordosten geht sah das nicht so prickelnd aus.

Ich hatte mich bestens präpariert, auch die „Brodder“ hatte ich unter die Schuhe geschnallt, da lässt es sich deutlich entspannter laufen. Und dann haut es mich fast um, was für ein geniales Wetterchen, keine Wolke am Himmel, ziemlich kalt, glasklarer Blick. Da geht einem das Herz auf, was für ein Geschenk.

Noch mal über den Lawinenschutz-Damm, was für ein Blick über Longyearbyen, zum Longyearbreen hoch, rüber über den Fjord nach „Hjorthamn“. Genial. Gefühlt ist es kälter geworden. Hat man mal die dicken Handschuhe ausgezogen werden die Finger flott gut kalt. Was keine Klage ist, ist mir so lieber als +2° C.

Da der Blick ins „Adventdalen“ sicherlich noch mal besser ist noch mal hoch nach „Berverly Hills“. Es windet wieder etwas, die Finger werden noch schneller noch kälter. Ich wage es noch ein paar Meter höher zu steigen, was eine Aussicht. Und wenn man genau hinschaut sieht man so viele schwarze Punkte, Leute auf Scootern, mit Hundeschlitten, auf Skiern, zu Fuß. Es ist ein wirkliches Schauspiel. Wieder zurück ins Dorf, auf dem „Schleichweg“ zu Mary-Ann’s Polarrigg und dann einem Pfad folgend eine kleine Abkürzung nehmend hoch zum „Sundial“. Die Sonne dürfte nun ihren höchsten Stand erreicht haben, es ist maximal hell, so wie ich es selten zu der Zeit erlebt habe.

Weiter in Richtung „Huset“ und „Gruvelageret“. Aber kurz nach dem Eisbär-Warnschild drehe ich wieder um. Es beginnt ganz leicht dunkler zu werden. Noch mal das Stativ aufbauen, das sollte sich auszahlen, außer bei den Panoramaaufnahmen, die sind alle frei Hand, da im Porträtmodus. Ich wüsste jetzt nicht, wie ich mit meinem Stativ es hinbekommen würde es auch für Hochkant-Aufnahmen zu nutzen. Auch noch mit dem Stativ zu fummeln erfordert mehr Zeit ohne dicken Handschuh, man ist das frisch. Am Raddisson Hotel hatte ich vorhin extra geschaut, es ist das einzige Außenthermometer das ich kenne. Aber nicht das Beste. Wirklich gut sind nur die Fünfgrad-Marken. Ich schätzte daher mal -16° C.

Das es kälter ist als die Tage vorher merkt man aber auch an den benutzen Papiertaschentücher. Nach einer Weile sind sie in der Außentasche der Jacke hart gefroren.

Dann doch mal ein Blick auf die Uhr, sie zeigt 14 Uhr. Ja das ist gut, jede Menge Zeit entspannt zurück zu laufen, mal nach was zu essen Ausschau zu halten und sich in Ruhe an das letzte Konzert in der Kirche heran zu bewegen.

Zwischenstopp im Hotel. Für den Weg ins „Stationen“ benötige ich nicht mehr alle Klamotten. Nach dem „Boxenstopp“ Aufbruch ins Zentrum, aber huch, das „Stationen“ öffnet erst um 16 Uhr, ja sowas. Öhm. Mal schauen, ob das „Fruene“ offen hat. Ja, man hört es schon von ein paar Metern Entfernung, großes Stimmenwirrwar. Das Tagesgericht kann ich nicht genau entziffern, irgendeine Suppe, aber welche. Achso Rentier soll das heißen, ja, da bin ich dabei. Das geht ja immer flott, direkt an der Kasse bekommt man sein Essen ausgehändigt, dazu ein Softgetränk. Ja, die Suppe schmeckt lecker, mit etwas geröstetem Brot und Butter dabei. Lecker, sättigend, was will man mehr. Tja, und nun. Im „Stationen“ hätte man halt auch noch schön sitzen können um zu Schreiben. Ja, klar, der „Kroa“, der hat doch gefühlt immer offen. Klar, hat der offen, tja, da hätte ich auch gleich draufkommen können und hätte hier was leckeres bekommen. Nun, dann also noch ein Getränk, sozusagen als Sitzplatzlegitimation.

Jetzt sind also die letzten Tage dokumentiert, es ist 16:45 Uhr. Bestens in der Zeit. Das Hotel liegt nebenan, zur Kirche brauche ich gut 20 Minuten, eher 15.

Die letzten Tage war ich ja fast die ganze Zeit irgendwo drinnen und die Ohren waren gefordert jede Menge neue Eindrücke aufzunehmen. Heute waren die Augen mal dran, draußen, beim vielleicht besten Wetter das ich bisher in Longyearbyen hatte. Die teilweise eingefrorenen Finger oder Zehenspitzen sind längst vergessen. Ich weiß gar nicht wie viel Material ich für Panoramen habe, aber das wird auf jeden Fall zu Hause noch mal ein Spaß die zusammen zu bauen, das Ausgangsmaterial dürfte mit Sicherheit bestens sein.

Mittlerweile ist es draußen stockdunkel. Im „Kroa“ sitzt es sich leger und „koselig“. Fast alles besteht aus Holz, es knarzt und knackt, die Sitze sind mit Seehundfell überzogen, es brennen echte Kerzen, eine heimelige Atmosphäre, zum Wohlfühlen.

Der Außerhaus-Verkauf boomt hier schon eine ganze Weile. Laufend klingelt das Telefon und Leute kommen vorbei um ihre Bestellungen abzuholen. Ja ja, hier gibt es kein Pizza-Taxi, da muss man sich selbst bemühen.

Bald 17 Uhr, Zeit zu gehen. Man könnte sich ja wenigstens einmal während des gesamten Aufenthalts auf das große Sofa im Hotelzimmer gesetzt haben. Nur so ein verrückter Gedanke. Etwas, also ein klein wenig Entspannung muss doch auch vergönnt sein.

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Forecast for Svalbard – Northern lights at lunch? That's possible in Svalbard, one of the most unique places to hunt aurora and some truly unique northern lights experiences. Expect ice-covered fjords, glaciers, ice caves, happy huskies and rare wildlife. And one of the best wine cellars in Northern Europe (at Husets Restaurant)!

PolarJazz 12:00 // Stationen, Jazzlunsj – Supercharger Duo
12:00 // Stationen, Jazzlunsj – Supercharger Duo
PolarJazz 13:30 // Artica, Glacier Lamentation – Lyden av Svalbard
13:30 // Artica, Glacier Lamentation – Lyden av Svalbard
PolarJazz 13:30 // Artica, Glacier Lamentation – Lyden av Svalbard
13:30 // Artica, Glacier Lamentation – Lyden av Svalbard
PolarJazz 13:30 // Artica, Glacier Lamentation – Lyden av Svalbard
13:30 // Artica, Glacier Lamentation – Lyden av Svalbard
PolarJazz 17:00 // Gruvelageret, Lars Lillo-Stenberg
17:00 // Gruvelageret, Lars Lillo-Stenberg
PolarJazz 17:00 // Gruvelageret, Lars Lillo-Stenberg
17:00 // Gruvelageret, Lars Lillo-Stenberg
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17:00 // Gruvelageret, Lars Lillo-Stenberg
PolarJazz 19:00 // Kulturhuset, Bugge Wesseltoft, Arild Andersen & Gard Nilsen
19:00 // Kulturhuset, Bugge Wesseltoft, Arild Andersen & Gard Nilsen
PolarJazz 19:00 // Kulturhuset, Bugge Wesseltoft, Arild Andersen & Gard Nilsen
19:00 // Kulturhuset, Bugge Wesseltoft, Arild Andersen & Gard Nilsen
PolarJazz 19:00 // Kulturhuset, Bugge Wesseltoft, Arild Andersen & Gard Nilsen
19:00 // Kulturhuset, Bugge Wesseltoft, Arild Andersen & Gard Nilsen
PolarJazz 19:00 // Kulturhuset, Bugge Wesseltoft, Arild Andersen & Gard Nilsen
19:00 // Kulturhuset, Bugge Wesseltoft, Arild Andersen & Gard Nilsen
PolarJazz 21:00 // Kulturhuset, Valkyrien Allstars
21:00 // Kulturhuset, Valkyrien Allstars
PolarJazz 21:00 // Kulturhuset, Valkyrien Allstars
21:00 // Kulturhuset, Valkyrien Allstars
PolarJazz 21:00 // Kulturhuset, Valkyrien Allstars
21:00 // Kulturhuset, Valkyrien Allstars
PolarJazz 21:00 // Kulturhuset, Valkyrien Allstars
21:00 // Kulturhuset, Valkyrien Allstars
PolarJazz 22:30 // Kulturhuset, Fay Wildhagen
22:30 // Kulturhuset, Fay Wildhagen
PolarJazz 22:30 // Kulturhuset, Fay Wildhagen
22:30 // Kulturhuset, Fay Wildhagen
PolarJazz 22:30 // Kulturhuset, Fay Wildhagen
22:30 // Kulturhuset, Fay Wildhagen
PolarJazz 22:30 // Kulturhuset, Fay Wildhagen
22:30 // Kulturhuset, Fay Wildhagen
PolarJazz 22:30 // Kulturhuset, Fay Wildhagen
22:30 // Kulturhuset, Fay Wildhagen

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