08.02.2018   – Bergen – Norheimsund 08.02.2018


Do 08.02.2018 Bergen – Norheimsund, „Thon Hotel Sandven“, 1 Std. 21 Min. (77,2 km) [Diesesmal fahre ich nicht über die nördliche Route der [E39] sondern südlich um dann in Indre Arna auf die [E16] zu stoßen]

Unterkunft

vv_Aalesund
vv_Torvik_Kystrutekai
vv_Maaloey_Kystrutekai
vv_Floroe_Kystrutekai
vv_Bergen
vv_Norheimsund

fc_Bergen
fc_Norheimsund

SunriseSunset

  • Ankunft der MS Nordkapp in Bergen um 14:30 Uhr
  • Wenn das Wetter gut ist Ausflug auf den Fløien (Åpningstider: 1 Jan 2017 - 31 Des 2017, Mandag – Fredag, 07:30 - 23:00) oder alternativ auf den Ulriken (Haukelandsbakken 40, 5009 Bergen Åpningstider: 2 Jan 2017 - 30 Apr 2017, Tirsdag – Søndag: 10:00 - 17:00)
  • Auf der E39 in Richtung Süden nach Nesttun, dort dann entscheiden ob wieder in Richtung Norden auf der 580 zur E16 (Indre Arna) oder auf der E39 weiter in Richtung Süden (Stavanger) zur Fähre nach Hatvik. Dann unterwegs abbiegen auf die 552 (Eikelandsosen/Osøyro). Übersetzen nach Venjaneset. Von Venjaneset weiter über Eikelandsosen, dort auf die 48 in Richtung Mundheim, in Mundheim auf die 49 in Richtung Norheimsund
  • Essen: Thon Hotel Sandven, Alpino Pizza And Kebab (Grova 25, Note 3,3), La Fiesta (Nedstegata 12, Note 4,1), Sheng Li Feng Chinahouse (Kaien 30, Note 3,7)

Auch die Nacht verlief ziemlich ruhig, nur einmal schaukelte es etwas. Heute früh gab es eine Borddurchsage, weil es mehrere Anfragen gegeben hatte, die Windstärke lag bei 8 auf der Beaufortskala, die von 0 (Windstille) bis 12 (Orkan) geht. Also damit konnte ich leben.

Das Frühstück war wieder sehr gut, da mangelte es an nichts. Danach habe ich mich auf Deck 7 begeben.

Am Nebentisch sitzen vier ältere Herrschaften und sprechen, wo ich zuerst dachte sie gehören zur kleinen französischen Gemeinde, aber nein die sprechen Norwegisch. Ein ziemlich krasser Dialekt muss das sein, ich verstehe nicht im Ansatz um was es geht. Oder sind es doch keine „nordmen“?

Um 10 Uhr muss die Kabine geräumt sein, geplante Ankunft heute gegen 14:30 Uhr in Bergen, also eine Verspätung von einer halben Stunde, das ist ok. Die See ist wieder etwas rauer geworden, es regnet, von der Küste ist man weiter entfernt, auf kleinen vorgelagerten Inseln liegt kein Schnee, allerdings war im letzten Hafen Florø noch Schnee zu sehen. In Bergen wird es vermutlich das tun was es meistens tut, regnen.

Nun tut sich etwas hier auf Deck 7, im Cafe „Multe“. Es soll etwas Musikalisches geboten werden, Edvard Grieg soll erklingen. Na da bin ich aber mal gespannt und bleibe sitzen. In einer kurzen Ansprache wurde erklärt was wir warum hören werden, dann streikt die Technik etwas, aus den Lautsprechern ertönen unverkennbar ein paar Windows-Sytem-Sounds (lästernde Linux-Jünger konnte man aber keine vernehmen 😎, dafür ist das Publikum dann noch nicht „nerdig“ genug). Das erste Stück („Edvard Grieg - Bryllupsdag på Troldhaugen“) war original von 1903 und „leicht“ verrauscht, danach wurde es technisch neuzeitlich mit ordentlichem Klang.

Es folgten „Johan Svendson - Norwegian Rhapsody No. 3 part 1 & 2,“ und weitere Stücke. Erstaunlicherweise ist das Publikum recht leise und lauscht ebenfalls den Klängen.

Es hat eine Playliste in Englisch und Deutsch, aber leider keine på norsk. Die Übersetzungen sind teilweise etwas unterschiedlich: „Sæterjentenes Søndag“ „Sunday at the Mountain“ (EN) und „Sonntag der Almenmädchen“ . Da ist die deutsche Variante besser getroffen, finde ich.

Zum Schluss erklingt noch einmal „Edvard Grieg - Bryllupsdag på Troldhaugen“, also der Hochzeitstag auf dem Troldhaugen, ein eher sommerliches Stück, dieses Mal in der Orchesterfassung. Währenddessen fahren wir in den Sognefjord ein, der tiefste Fjord von Norge oder Europa, ich habe es schon wieder vergessen.

Das „Multe“ hat sich wieder etwas geleert, die Damen und Herren sind zum Mittagessen entschwunden, aber ich bin vom Frühstück noch pappsatt. Ich frage mich wie man das hier mit Vollverpflegung aushalten kann, das ist ja die reinste Völlerei.

Ob es sich heute lohnt eine Tour auf den Fløien zu unternehmen, ich kann es mir noch nicht vorstellen. Es regnet immer noch, die Küsten-Landschaft zeigt keinen Schnee mehr, Berge (in Sichtweite) sind keine mehr auszumachen.


Fahrt von Bergen nach Norheimsund

In Bergen hat es wie vermutet geschüttet wie aus Kübeln, Fløien und sonstige Touren habe ich mir gespart. Das Navi hat mir sogar eine Alternativ-Route angeboten, die die ich eh fahren wollte. Das war teilweise eine sehr abenteuerliche Streckenführung, sehr schmale Straßen, alle paar Meter musste man abbiegen, viele, na wie nennen sich die Dinger, naja wo man abbremsen muss, damit man (das Auto natürlich) nicht aufsitzt eben. Der Hit war ein steiler Streckenabschnitt, nur einspurig, aber ohne Ampel. Bis ich das gepeilt hatte, war ich schon in dem Abschnitt drin, obwohl oben schon einer stand und wartete und eigentlich dran gewesen wäre. Ich hoffe man hat mir das als Ausländer nachgesehen. Dann direkt ein paar Meter weiter kam eine 160°-Kurve die so steil war, dass ich in den ersten Gang runter schalten musste, krass. Wenn da auch nur ein Fitzel Schnee gelegen hätte, da wäre ich rückwärts wieder runter geschliddert. Irgendwie hatte ich da schon eine Vorahnung was mich auf der späteren Strecke noch erwartete.

Aber zunächst ging es im dichten Verkehr zur [E16], dort war alles ok, es regnete immer noch heftig. Dann biege ich ab auf die 7, direkt in einen Tunnel rein, in dem es schon stark nach oben geht. Schon vorher waren mir einige Wagen entgegen gekommen, da sah man von vorne kaum noch was vom Auto, alles zugeschneit. Aus dem Tunnel raus und man war in einer anderen Welt, Schnee ohne Ende. So war das auch 2015, aber dieses Mal schneite es halt noch zusätzlich. Die 7 führt immer stetig bergauf, immer mehr Schnee und auch immer mehr auf der Straße. Anhalten war jetzt keine Option, ob ich da noch mal vorwärts gekommen wäre…

Irgendwann war dann der höchste Punkt erreicht. Links und rechts der Straße türmte sich der Schnee so hoch, dass man die Straßen-Schilder gerade noch so hervor lugen sah. Dann ging es wieder abwärts, Gefällestrecke mit bis zu 8%. Allerdings fuhren auch die anderen Autofahrer ziemlich vorsichtig, wenn es sein musste auch mit 40 km/h um eine Kurve, da macht keiner Experimente.

Dann plötzlich Blinklichter und ein großes Warndreieck auf der Straße. Auf der Bergseite wurde ein LKW von einem weiteren Zugfahrzeug gezogen, das Zugfahrzeug hatte Schneeketten drauf, aber der LKW auch, irre. Die Annahme die Schneemassen würden sich verringern, wenn man wieder im Tal wäre täuschte. Da war nicht ein Millimeter weniger Schnee. Auf dem Parkplatz am Steinsdalsfossen wollte ich kurz halten, aber das war unmöglich, da lag so viel Schnee schon im Einfahrtsbereich, dass ich froh war da wieder auf die Straße zu kommen.

Ich war froh am Hotel angekommen zu sein. Großer Pluspunkt ist schon mal, dass die Parkplätze überdacht sind, da muss man also morgen früh sein Auto nicht erst frei schaufeln.

Nach dem Einchecken habe ich erst mal eine Runde draußen gedreht, es schneite immer noch wie wild.

Dann letztes Essen heute in Norge im Hotel. Ich habe das „dagens“ genommen und ein lokal gebrautes Øl, beides sehr lecker. Den Espresso gab es wohl aufs Haus, der stand nicht auf der Rechnung 😎.


Bergen – Norheimsund Do 08.02.2018 Bergen – Nordheimsund, ‚Thon Hotel Sandven‘, 1 Std. 21 Min. (77,2 km) [Diesesmal fahre ich nicht über die nördliche Route der E39 sondern südlich...
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Bergen – Norheimsund Norheimsund liegt wie Bergen auf Meereshöhe, aber in Bergen hat es in Strömen geregnet, in Norheimsund schneit es wie wild
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