Unterkunft
SunriseSunset
MoonriseMoonset
Hiorthhamn - Dark Season: Hike to Frozen Fjord / 10:00 / 15:00
Dette er en enkel tur som passer for alle da landskapet er flatt. Samtidig vil du oppleve is, snø og høye fjell i et majestetisk landskap. En flott tur hvor natur møter kultur. Ca. 10-12 km totalt.
Prisen inkluderer:
- Transport tur/retur overnattingssted
- Staver
- Hodelykt ved behov
- Kjeks og varm drikke
- Guide med nødvendig sikkerhetsutstyr
- Truger/gåstaver ved behov
Anbefales å ta med:
- Gode, varme og inngåtte fjellsko*
- Varme klær
- Kald drikke (helst i termos da væske kan fryse til is)
- Kamera
- Varm genser til hjemturen og pauser
- Dagstursekk
*Om man ikke har varme fjellsko, kan dette leies for NOK 100.
Ta med egen matpakke om behov.
Turbeskrivelse
Bli med på en spennende tur ut av byen inn i den mørke polarnatten for å oppleve lyset fra byen og en mulighet for å se naturens eget nordlys på himmelen. Bare husk at nordlys er et naturfenomen, og det er absolutt ingen garanti for at vi vil se det. Utpå nyåret vender solen sakte men sikkert tilbake og maler omgivelsene i vakre pastellfarger.
Det oppleves magisk å vandre i Arktis på tundraen og se lyset fra Longyearbyen på avstand.
Hvis været tillater det, krysser vi den frosne Adventelva og setter kurs mot Hiorthhamn, en tidligere gruveby på motsatt side av fjorden av Longyearbyen.
Hiorthamn er et spennende kulturhistorisk sted, omgitt av det majestetiske Hiorthfjellet. Gruvebyen ble etablert i 1917 og gruveinngangen ligger 582 meter over havet. Etter 1921 har det kun vært periodisk gruvedrift og siste driftsår var i 1940.
I Hiorthamn var det både brakker, smie, lager, kjøkken, sag, hospital, boliger, kontor, og en rekke gruveanlegg og gruveveger. På denne turen besøker vi de fredete bygningsmassene, og får fortalt hvilken betydning dette stedet hadde for kulldriften på Svalbard.
Quelle
Heute startet dann also das Festival im Kulturhuset mit dem „Vorspiel“ zwischen 20:00 – 23:00 Uhr.
Heute ist also ein autofreier Tag, keine Eile beim Aufstehen und Frühstück. Zu Letzterem war alles vorhanden was man so braucht. Mir genügt eine gut sortiere Müslisektion und noch ein leckeres Brot. Die Tour startet heute um 10 Uhr, da ist genügend Zeit zu überlegen was ich denn nun anziehen soll. Es ist damit zu rechnen, dass wir wirklich den ganzen Tag den Elementen ausgesetzt sein werden. Auf der anderen Seite die Temperaturen sind extrem moderat, gerade mal kurz unter dem Gefrierpunkt, dabei aber durchaus ein teilweise heftiges Lüftchen, wo noch nicht klar ist wie das Lüftchen sein wird, wenn man außerhalb der Siedlung ist.
Ich entscheide mich alles ins Rennen zu werfen was ich dabei habe. Lange Unterwäsche, allerdings die leichtere Variante, dann aber doch noch die Jeans und darüber die Skihose. Die Gefahr besteht, dass das evtl. zu viel des Guten wird. Besser Haben als Brauchen.
Ich stelle mich zeitig vor dem Hotel auf, es windet moderat, aktuell schneit es nicht. Es kommt ein kleiner Bus, die Wahrscheinlichkeit dass das nicht das richtige Fahrzeug ist ist erhöht. Ja, ich bin nicht auf der Liste, ich warte weiter. Dann biegt ein Fahrzeug des Anbieters „SVALBARD WILDLIFE EXPEDITIONS“ auf. Eine Person ist schon an Bord, wenn ich es recht in Erinnerung habe, dann saß er in Tromsø am Flughafen, Italiener. Wir fahren weiter. Es steigen insgesamt noch weitere fünf Personen zu, also zusammen mit mir sieben Gäste plus Guide, eine kleine Gruppe.
Wir fahren erst Mal zu deren Basis. Kurzer Blick auf die Karte wo wir heute laufen werden. Alle stellen sich kurz vor, drei Italiener, drei Chinesen und meine Wenigkeit. Der Guide stammt ursprünglich aus Dänemark. Die Anderen bekommen Spikes, ich habe meine eigenen dabei. Es war allerdings überflüssig die Spikes schon anzuziehen, damit sollen wir nicht wieder ins Auto einsteigen, eigentlich verständlich.
Es geht ein wenig ins Adventdalen rein, nicht weit. Das Auto wird geparkt, alle steigen aus, schnallen die Spikes an. Der Guide erklärt noch kurz seine beiden Waffen zur Verteidigung, falls uns ein Eisbär begegnen würde, was unwahrscheinlich wäre, aber letzten Oktober trieb sich einer in der Gegend von Hiorthhamn rum.
Wir brechen auf, es ist noch ziemlich düster, Schneeflocken fliegen quer, sie kommen aus östlicher Richtung, treffen uns also von rechts hinten, das ist auszuhalten.
Letztlich laufen wir querfeldein. Es haben sich einige Schneeverwehungen gebildet. Man bricht eigentlich dauerhaft etwas ein, selbst wenn wir auf Scooter-Spuren laufen. Ja, das könnte schon etwas anstrengend werden so zu laufen. Wir werden sehen.
Ich unterhalte mich mit dem Guide über dieses und jenes. Es wird langsam etwas heller.
Das Ziel liegt im Prinzip von Anfang an im Blick und sieht gar nicht so weit aus. Aber wie anzunehmen, es zieht sich. Wir laufen schon flott aber es artet auch in kein Gerenne aus. Langsam ändert sich die Perspektive auf Longyearbyen. So wie heute habe ich es ja bisher noch nicht gesehen, nur auf Bildern.
Der Schneefall wird weniger und der Wind lässt etwas nach. Wir laufen letztlich über ein Flussdelta, wobei hier das Wort Fluss nicht all zu hoch gehängt werden sollte. Je nach Menge des Schmelzwassers im Sommer reicht es einem bis zu den Knöcheln oder auch mal zur Hüfte. Aber jetzt ist alles sicher gefroren, naja fast, dazu später mehr.
Hiorthhamn kommt immer näher. Die Gebäude sind alle schon sehr alt, mehr oder weniger 100 Jahre alt, die Zeit in der hier Kohle abgebaut wurde war nur sehr kurz. Und alles was älter als 1946 ist wird so gelassen wie es ist. Wohingegen die eher neuzeitliche Kohlegrube SVEA vor wenigen Jahren komplett zurück gebaut wurde.
Am Beginn der Tour hatte der Guide eine Andeutung gemacht, auf eine Frage eines anderen Gastes, ob wir in eines der Gebäude gehen werden. Ahh, dachte ich, also gibt es doch eine Art Schutzmöglichkeit.
Wir nähern uns der alten Endstation der Seilbahn und genau die werden wir betreten. Dazu schnallen wir die Spikes ab, das würde nur massiv das Holz beschädigen. Wir steigen eine recht schmale und sehr steile Holztreppe hoch. Es wird an zwei Stellen recht eng, man muss sich schon ziemlich ducken. Es geht so ca. 10 Meter nach oben.
Der obere Teil ist nicht komplett geschützt, die Fenster sind ohne Glas, vermutlich war da auch früher kein Glas drin, aber man ist schon deutlich geschützter als einfach so in der Pampa zu stehen. In der Zwischenzeit hat der Wind wieder zugenommen und es beginnt zu schneien. Keine guten Aussichten für den Rückweg, denn dann würden uns eine lange Zeit der Wind und der Schnee direkt frontal treffen. Aber warum sich jetzt Gedanken um später machen, es kann ja auch besser werden.
Es gibt drei heiße Getränke zur Auswahl, Kaffee, Tee und das legendäre Getränk mit einem Sirup dessen Namen ich mir nicht merken kann. Ein paar Kekse gibt es dazu. Ich nehme ein Becher des Sirupgetränks.
Nun da man geschützt ist und erhöht, hätte man natürlich die beste Gelegenheit super Fotos zu schießen, aber es ist trüb und Schneeflocken fliegen quer. Zefix.
Nach einer Weile brechen wir wieder auf, vorsichtig rückwärts wieder runter kraxeln. Dann die Spikes wieder anwerfen. Wir gehen noch ein paar Meter weiter in Richtung Westen. Es gibt noch Informationen zu der früheren Grube. Man mag sich gar nicht ausmalen wie vor hundert Jahren hier gearbeitet und gelebt wurde.
Das Wetter hat sich etwas beruhigt, kein Schneefall mehr, prima.
Wir beginnen den Rückweg. Man sieht plötzlich blauen Himmel, wie großartig. Der Guide ist richtig aus dem Häuschen. Heute sei der erste Tag seit Monaten an dem es wieder hell werden würde. Die letzten Tage hat es wohl extrem viel geschneit und von Helligkeit war nicht viel zu sehen.
Der Guide und ich gehen an der Spitze und plötzlich sinken wir beide bis weit über die Knöchel ein, aber nicht einfach nur in losem Schnee sondern in sehr matschigen Schnee. Man denkt natürlich zuerst man sei doch irgendwie im Eis eingebrochen. Aber nein, Wasser hat sich nach oben gedrückt und den Schnee durchnässt, kein Anlass zur Sorge.
Langsam kommt die Straße ins Adventdalen wieder in Sicht.
Die einzelne junge Frau war eigentlich die ganze Zeit nur mit ihrem Smartphone, das am Stick hing, am Filmen, sie drehte sich und war so voll der Freude. In echt hat sie eigentlich kaum was gesehen sondern mehr oder weniger nur auf das Display geschaut. Andere mussten dringende Videotelefonate führen. Herr, lass Hirn regnen. Ich muss mich da deutlich zurück halten um keinen spitzen Kommentar abzugeben.
Einschub: Es geht nun los zum Vorspiel, das erste Konzert des Festivals.
Tja, da war ich doch nicht früh genug dort im Kulturhuset. Alle Tische waren schon längst besetzt, die Stehtische auch. Ich blicke zurück auf die Empore, hmm, da stehen aber irgendwie Leute die ich mal als normale Zuschauer deute. Darf man da nun einfach so rauf gehen? Das mache ich jetzt einfach. Da sind noch drei Kinositze frei, dachte ich, aber sie sind trotzdem besetzt. Dann gehe ich in die letzte Reihe und stelle mich hin und schaue dem Treiben zu.
Plötzlich deucht mir rechts ein paar deutsche Sprachfetzen vernommen zu haben. Eigentlich sehr unwahrscheinlich. Ich höre noch mal hin, ja das muss Deutsch sein. Ich frage einfach mal nach. Das ist ja irre, zwei deutsche Landsfrauen und nun der Hit, sie sind extra wegen des Festivals hier, ja ist es denn die Möglichkeit.
Wir kommen ins Gespräch, A. und A. kommen aus H. (oder der Nähe). Mit meinen dürftigen Norwegisch-Kenntnissen versuche ich wenigstens ein paar Sachen zu übersetzen.
Das Vorspiel verläuft in bekannten Bahnen, jeder Künstler, jede Künstlerin oder jede Gruppe gibt ein Stück zum Besten. Zwei Damen führen durch das Programm. Es geht quer durch alle Genres, ich denke es ist für jeden etwas dabei.
A. und A. sind auch an den folgenden Tagen auf Konzerten, man wird sich also sicherlich wieder begegnen.
Zurück im Hotel checke ich noch mal Mails und das ist ja nett. Ich habe eine Mail von Beatriz erhalten. Das was wir da am Strand gesehen haben waren „Copepod“ sogenannte „Metridia longa“.