07.02.2019   – Bergen – Haugesund 07.02.2019


Do 07.02.2019 Bergen – Haugesund, 3 Std. 10 Min. (139 km)
Die alternative Route mit einem Dienst der in Sverige Eniro heißt und in Norge Gule Sider.

Unterkunft

vv_Bergen
vv_Haugesund

fc_Bergen
fc_Haugesund

SunriseSunset

Planmäßig soll das Hurtigruten-Schiff um 14:30 Uhr in Bergen ankommen. Bei den letzten beiden Gelegenheiten war das nicht der Fall, erst gegen 15 Uhr bin ich effektiv in Bergen losgefahren. Auf der direkten Route über die E39 sind 139 km zurück zu legen, was gut 3 Stunden dauern soll, eine 40-minütige Fährfahrt eingeschlossen. Da die Strecke komplett auf Meereshöhe verläuft ist mit Schnee-Störungen nicht zu rechnen.

Fahrplan Fähre Halhjem-Sandvikvåg. Die Überfahrt dauert ca. 40 Minuten, mögliche Abfahrtszeiten 15:35, 16:00, 16:25, 16:50. Billettprisar: Klasse B2, 0 m - 6 m, 231 NOK, Takstar for køyretøy inkl. førar. Trafikkmeldingar.

Ofte stilte spørsmål:

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Von Bergen nach Haugesund durch das Hinterland

Statt der einen langen Fährfahrt von Halhjem nach Sandvikvåg kann man auch zwei kleine Überfahrten nutzen und kommt so noch mal etwas weiter ins Hinterland.

Dazu nimmt man die [E39] die südöstlich aus Bergen herausführt und setzt dann in Hatvik mit der Fähre über nach Venjaneset, die Überfahrt dauert 12 Minuten. Allerdings verkehrt sie nur ca. alle 40 Minuten. In 2018 kostet die Überfahrt für ein Fahrzeug der Kategorie B2 (<6m) 90 NOK, eine Person 36 NOK, wobei nicht klar ist, ob im Fahrzeugpreis der Fahrer schon inkludiert ist. Man kann sich allerdings diese Fähre auch sparen und über Norheimsund fahren, was allerdings schon ein größerer Umweg wäre, es würde auch genügen auf der 7 bereits in Haga auf die 48 abzubiegen.

Um die Fähre von Hodnanes nach Jektevik kommt man aber so leicht nicht drumherum. Die Überfahrt dauert 10 Minuten und der Takt ist tagsüber alle ca. 35 Minuten.

Schwierig zu sagen welche Route man nehmen soll. Da ich noch nie in Haugesund war würde es sich vielleicht lohnen direkt von Bergen dort hinzufahren, statt noch lange Umwege mit evtl. ungewissen Straßen­verhältnissen in Kauf zu nehmen.

Die See war über Nacht weiter ruhig geblieben, aber die Wellen schlugen laut an den Bug, unruhiger Schlaf deshalb. Der Frühstücksraum war gut gefüllt und komischerweise war der hintere Teil noch nicht geöffnet, trotzdem konnte ich ausnahmsweise einen Fensterplatz ergattern. Aber es war nicht die Sonnenseite, die andere Seite allerdings auch nicht, es ist sehr trüb, die See ist weiterhin gnädig. Nach dem ausgiebigen Frühstück habe ich schon mal das Zeugs gepackt und die Kabine geräumt, um 10 Uhr soll sie geräumt sein.

Um 10:30 startet auf Deck 8 die Musikstunde, die Hinweise des Guides per Ansage sind lustig formuliert, man möge doch seine Mobiltelefone beim späteren Verlassen des Decks wieder einschalten und könnte dann auch wieder dem Gefängnis des Mundes Worte entweichen lassen.

Es kommt auch zum Vortrag von „Morning Mood“ [1], Peer Gynt Suite No. 1, Opus 46, ist das nicht herrlich… Da kann es draußen noch so ungemütlich sein, da geht trotzdem die Sonne auf. Edvard Grieg ist gleich zwei Mal vertreten. Das zweite Grieg-Stück ist ebenfalls aus Peer Gynt Suite No. 1, Opus 46, „Åses Død“ („The Death of Åse“). Dieses Mal hat es neben den norwegischen Titeln nur englische Übersetzungen. Eine sehr schöne Zusammenstellung der Musik, tusen takk.

Der Guide verkündet am Ende, dass man nun wieder seiner Lieblings­beschäftigung nachgehen kann, das Mittagessen wird serviert. Also ich habe noch keinen Hunger, allerdings wird heute nur bis 13:00 Uhr etwas zu bekommen sein.

Bisher habe ich ja mittags eher selten was gegessen, jetzt hier auf dem Schiff hat man ja Zeit. Nach dem Essen könnte man glatt ein Mittagsschläfchen machen.

Heute scheint das Schiff fast pünktlich an zu kommen, es ist 13:49 Uhr und der Hafen von Bergen ist schon zu sehen. Zu bemerken ist, es regnet nicht! Ja hallo, was ist denn hier kaputt? 😎

Hatte nicht genauer auf die Uhr geschaut, aber ich glaube wir waren sogar etwas früher angekommen, planmäßige Ankunft war ja erst 14:30 Uhr. Aus Bergen heraus war man flott, der übliche Feierabendverkehr hatte wohl noch nicht eingesetzt. Da ich dem Navi abgewöhnt hatte mir Routen unter Benutzung von Fähren vorzuschlagen, ich diesen Umweg aber nicht fahren wollte, also erst mal die Optionen geändert und dann konnte man auch die Route wählen bei der man nur eine Fähre nutzt, die von Halhjem nach Sandvikvåg. Und nur wenige Minuten später nach dem ich am Fähranleger ankam lief auch schon die Fähre ein, perfektes Timing. Diese Strecke bin ich ja schon mal gefahren.

Ab 01.01.2019 kann man die Fähre auch mit AutoPass bezahlen, allerdings stand da noch ein Hinweis am Kassenhäuschen, den ich nicht so genau zu deuten wusste. Aber die Dame im Häuschen hat mich mit dem brikke durch gewunken. Die Zahlstation hatte ich allerdings noch nicht ausmachen können, evtl. kommt sie erst auf der anderen Uferseite. Kaum hatte ich den Wagen verlassen, die Fähre hatte schon abgelegt, ging bei einem Wagen die Alarmanlage an. Ich dachte sofort, das ist bestimmt meine Reisschüssel, denn auf der Fähre von Nesna nach Levang sah ich von innen alle vier Blinker munter vor sich hin blinken, die Alarmanlage hatte ich allerdings nicht gehört. Einmal auf- und wieder zu schließen behob damals das Problem. Heute ging ich erst mal vom obersten Deck wieder nach unten, um zu prüfen, ob es wirklich wieder meine Schüssel war. Und so war es. Also auf- und wieder zu schließen. Keine 20 Sekunden später ging das Gejaule wieder los. Man was ein Sensibelchen. Es half nix, ich hatte schnell ein paar Fotos geschossen und ging dann wieder zurück ins Auto. Jetzt sitzt man fast 40 Minuten in der blöden Schüssel rum. Vermutlich deutet irgendein Bewegungsmelder im Auto das Geruckel, im Zusammenhang mit dem Stillstand des Fahrzeugs, als Diebstahlversuch.

Dann eben noch mal kurz die Augen zu und etwas „power napping“. Die Fähre legt an und es schüttet wie aus Kübeln, bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt.

Bei dem Wetter habe ich keine weiteren Fotostopps eingelegt. Das Navi hatte mich gut zum Ziel gebracht. Heute bin ich ja in keinem Hotel untergekommen, sondern in einem Appartement. Zum Glück hatte ich mir das Ganze schon mal im Internet angeschaut und wusste wie das Gebäude aussieht, denn nach einer Hausnummer habe ich lange gesucht. Es ist ein Neubau. Die Frage die sich mir stellte, wie komme ich nun in das Haus und in die Wohnung. Nicht lange gefackelt und die Nummer angerufen die bei der Buchung angegeben war. Die Stimme am anderen Ende entschuldigte sich sofort dafür, dass evtl. die Reinigung der Wohnung noch im Gange sei. Das Zugangsprozedere wurde beschrieben und voila, Sesam öffne dich. Als ich die Wohnungstür aufschloss war die Reinigungskraft gerade mit letzten Handgriffen beschäftigt. Jetzt galt es alle Norwegisch-Kenntnisse zusammen zu kratzen, denn sie war Polin und sprach wohl kein Englisch, aber wir kamen klar. Sie sei heute erst gegen 16:30 Uhr aus Polen wieder zurück gekommen und sofort vom Besitzer zum Dienst gebeten worden, um die krank gewordene andere Kraft zu ersetzen. Das Timing war perfekt, als ich meine Sachen aus dem Auto holte begegnete sie mir schon. Alles tip-top in Ordnung.

Noch mal kurz checken wie ich zu Fuß in die Stadt komme und wo die Kneipe liegt wo ich hin will. Habe die dann auch auf Anhieb gefunden, aber es ist wirklich nur eine Kneipe, da gibt es nix zu Essen. Aber kein Problem, hier hat es eine Kneipe, Restaurant und „Nattklubb“ nach der Anderen. Wenn sich nix finden lässt, einen EGON hat es hier auch, als Notnagel. Aber war nicht nötig, bin in der „MM Cafe og Bar“.

Eigentlich ist ja Energie in Norge deutlich günstiger als bei uns, so wird ungeniert für die Raucher draußen vor Restaurants und Kneipen mit Wärmestrahlern geheizt. Aber in Restaurants und Kneipen ist man bei der Beleuchtung sehr sparsam, es ist so schummerig, dass man kaum die Karte lesen kann. Das ist natürlich geflaxt, die sparen da bestimmt keinen Strom, das ist auch in Sverige so Usus, bei der Beleuchtung wird im Zweifelsfall eher etwas zu wenig als zu viel eingesetzt.

Als Pivo habe ich ein „Skudenes IPA“ gewählt, obwohl es aus der Flasche kommt, schmeckt es um Längen besser als das in Trondheim. Und zu Essen gab es „Torskefilet“, da hatte ich mich ja bisher noch nie ran getraut. Hmm, war das lecker.

[1] Komischerweise gibt es hier gar keinen Originaltitel dazu, der deutsche Titel der mir in Erinnerung ist lautet aber in der Tat „Morgenstimmung“.


Bergen – Haugesund Do 07.02.2019 Bergen – Haugesund, ‚Flathauggaten 47‘, 3 Std. 10 Min. (139 km) Karte / Karte
Do 07.02.2019 Bergen – Haugesund, ‚Flathauggaten 47‘, 3 Std. 10 Min. (139 km) Karte / Karte
Bergen – Haugesund Do 07.02.2019 Bergen – Haugesund, ‚Flathauggaten 47‘, 3 Std. 10 Min. (139 km) Karte / Karte
Do 07.02.2019 Bergen – Haugesund, ‚Flathauggaten 47‘, 3 Std. 10 Min. (139 km) Karte / Karte
Bergen – Haugesund Wuschhhhhhhhhhhhh
Wuschhhhhhhhhhhhh
Bergen – Haugesund Immer in Sichtweite der Küste und vorgelagerter Inseln
Immer in Sichtweite der Küste und vorgelagerter Inseln
Bergen – Haugesund Immer in Sichtweite der Küste und vorgelagerter Inseln
Immer in Sichtweite der Küste und vorgelagerter Inseln
Bergen – Haugesund Merkesvik
Merkesvik
Bergen – Haugesund Berland
Berland
Bergen – Haugesund Auf der Überfahrt nach Sandvikvåg
Auf der Überfahrt nach Sandvikvåg
Bergen – Haugesund In der Smedasundet (so heißt die Straße hier) hat es eine Kneipe und ein Restaurant am anderen
In der Smedasundet (so heißt die Straße hier) hat es eine Kneipe und ein Restaurant am anderen
Bergen – Haugesund Brücke die nach Risøy führt. Risøy ligger vest i Haugesund kommune ved Smedasundet. Øya ligger i gangavstand fra Haugesund sentrum og er forbundet med...
Brücke die nach Risøy führt. Risøy ligger vest i Haugesund kommune ved Smedasundet. Øya ligger i gangavstand fra Haugesund sentrum og er forbundet med…
Bergen – Haugesund Von der Brücke die nach Risøy führt
Von der Brücke die nach Risøy führt
Bergen – Haugesund In der Smedasundet (so heißt die Straße hier) hat es eine Kneipe und ein Restaurant am anderen
In der Smedasundet (so heißt die Straße hier) hat es eine Kneipe und ein Restaurant am anderen
Bergen – Haugesund 49″ im Hintergrund. Der H-A-M-M-E-R
49″ im Hintergrund. Der H-A-M-M-E-R
Bergen – Haugesund Das im Hintergrund ist ein 49″ UHD 4K Smart TV MU6100 Series 6 . Im Vordergrund ist der Notebook-Bildschirm. Bereits auf dem Notebook ist die Darstellung...
Das im Hintergrund ist ein 49″ UHD 4K Smart TV MU6100 Series 6 . Im Vordergrund ist der Notebook-Bildschirm. Bereits auf dem Notebook ist die Darstellung…
Bergen – Haugesund Das im Hintergrund ist ein 49″ UHD 4K Smart TV MU6100 Series 6 . Im Vordergrund ist der Notebook-Bildschirm.
Das im Hintergrund ist ein 49″ UHD 4K Smart TV MU6100 Series 6 . Im Vordergrund ist der Notebook-Bildschirm.

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