14.02.2019 | In der Welt zuhause Spitzbergen, Ny-Ålesund … 20.02.2019

In der Welt zuhause – Spitzbergen, Ny-Ålesund - Zentrum der norwegischen Forschung

Gleich zu Beginn der Sendung traute ich meinen Ohren nicht, als behauptet wurde: Die norwegische Inselgruppe [Spitzbergen] liegt auf der Höhe des Polarkreises, auf dem 79ten Breitengrad.

Selbst auf der Arte-Homepage zu der Sendung steht der Text: „Ny-Ålesund ist ein kleiner Ort in Norwegen, der zur Inselgruppe Svalbard gehört. Er liegt unweit des Polarkreises“

Den Polarkreis dort hin zu verlegen. Aber Hallo, da hat jemand richtig heftig im Geographie-Unterricht gepennt und vor allen Dingen, alle an dieser Sendung Beteiligten wissen es wirklich nicht besser und so ein Unfug schafft es in den fertigen Beitrag. Haarsträubend. Und selbst wenn jemand Ålesund gemeint haben könnte, das liegt wiederum deutlich unterhalb des Polarkreise.

Per Web-Formular habe ich auf diesen Fehler hingwiesen. Es kam dann eine Mail mit dem folgenden Text:

Sehr geehrter Herr Drück,

vielen Dank für Ihr Interesse am Europäischen Kulturkanal ARTE.

Zuschauerreaktionen sind für jeden Fernsehsender ein Gradmesser der Zuneigung bzw. Ablehnung durch das Publikum und ARTE weiß diese zu schätzen.

Ihre Kommentare zu unserem Programm „In der Welt zuhause Spitzbergen, Ny-Ålesund - Zentrum der norwegischen Forschung“ haben wir daher gerne an die verantwortliche Abteilung weitergegeben.

Für weitere Informationen zu unserem Programm stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße,

Julie

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27 Min.
Verfügbar vom 07/02/2019 bis 14/04/2019

Nächste Ausstrahlung am Mittwoch, 27. Februar um 06:40

Verschiedenen Wohnformen liegt stets dieselbe Frage zugrunde: Wie kann sich der Mensch den Raum zu eigen machen, um dort in Sicherheit, in Gemeinschaft und im Einklang mit der Umgebung zu leben? Dokureihe. In dieser Folge: Der norwegische Ort Ny-Ålesund gilt als nördlichste Siedlung der Erde und ist Standort eines Forschungszentrums. Wie kommen die Wissenschaftler hier zurecht?

Ny-Ålesund ist ein kleiner Ort in Norwegen, der zur Inselgruppe Svalbard gehört. Er liegt unweit des Polarkreises und gilt als nördlichste Siedlung der Erde. Früher wurde hier Steinkohle abgebaut. Heute ist Ny-Ålesund Standort eines internationalen Forschungszentrums, das je nach Jahreszeit 30 bis 180 Wissenschaftler aus aller Welt beschäftigt. Jedes hier repräsentierte Land besitzt seine eigene Station und beherbergt Forscher verschiedenster Disziplinen wie etwa Biologen, Geologen, Klimaforscher und Astrologen. Für die Wissenschaftler ist die hiesige Gegend rau und unwirtlich: Sechs Monate lang scheint die Sonne Tag und Nacht, den Rest des Jahres bleibt es dunkel. Feste Zeiten für Essen und Sport schaffen hier ein Stück Alltag, um die fehlenden optischen Signale zur Zeitorientierung auszugleichen. Philippe Simay trifft den niederländischen Biologen Maarten und erfährt, wie die Wissenschaftler an diesem Ort der Extreme zurechtkommen – einerseits in der Natur völlig isoliert, andererseits im Dorf in einer engen Gemeinschaft lebend. In dieser Folge lassen sich die für die meisten Menschen weit entfernt liegenden Konsequenzen der Konsumgesellschaft wie unter einem Brennglas beobachten. Auf einer Bootsfahrt zum Königsfjord zeigt Maarten die unmittelbaren, bedrohlichen Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Umwelt: Die unaufhaltsame Gletscherschmelze bringt den Lebensraum aller Tiere in Gefahr.

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