31.01.2024 Jokkmokk – Tromsø 01.01.1904—31.01.2024


Mi 31.01.2024 Jokkmokk – Tromsø — 7 Std. 21 Min. (567 km)

Unterkunft

vv_Jokkmokk
vv_Gaellivare
vv_Karesuando
vv_Kilpisjaervi
vv_Nordkjosbotn
vv_Tromsoe

fc_Jokkmokk
fc_Tromsoe

SunriseSunset

Wer hätte das gedacht, endlich schlägt G__gle Maps auf diesem Abschnitt mal die Strecke vor die wirklich Sinn macht, nämlich die die ich bisher fast immer gefahren bin, die über Suomi. Die Route über Narvik ist nicht nur fast 40 km länger sondern führt auch über das Björnfjell das nicht ganz ohne ist.

Viele WebCams in Norge sind in letzter Zeit auch als Video verfügbar, wenn auch nur mit niedrigen Frameraten von 5fps. Eine davon liegt unweit eines Parkplatzes. Die Kamera zeigt den „Gálggojohka“.

E8 – Didnojohka (394 moh. retning Finland)
E8 – Didnojohka (394 moh. retning Finland) – Quelle

Die gut 100 km lange Strecke durch Suomi ist immer wieder faszinierend. Es gibt auf der ganzen Strecke keine Siedlungen, nur manchmal stehen ein paar Häuser/Hütten in der Gegend. Die Landschaft leicht hügelig und wird - wenn man in Richtung Norge kommt - schon bergiger. Mehr oder weniger hinter der Grenze zu Norge bekommt man dann schon das volle Programm an norwegischer Bergwelt geboten, es ist immer wieder ein Erlebnis die Straße runter auf Meereshöhe zu fahren. In Tromsø taucht man auf jeden Fall dann seit Tagen mal wieder ins richtig pulsierende Leben ein. Gesetzt ist natürlich der Besuch des „Walter & Leonard“ und anschließend ins „Solid“. Eine tolle Kneipe, mit cooler Mucke.

Dieses Mal habe ich ein neues Hotel gebucht, es liegt deutlich weiter vom „Fjellet Parkeringshus“ entfernt. Die „Ølhallen“ liegt dafür fast um die Ecke (*). Vielleicht lässt sich dort aber auch mit etwas Glück ein Parkplatz an der Straße finden und ich kann mir die ganze Latscherei für den Wechsel der Taschen sparen. Allerdings ist die Parkplatz-Situation in Tromsø eher angespannt. Eine Möglichkeit wäre noch der Parkplatz am „Polaria“ (er nennt sich „Framsenteret“ mit der Adresse „Hjalmar Johansens gate 14“), auf deren Homepage steht Det ligger en parkeringsplass ved Polaria, med betalingsautomat. Denne parkeringsplassen tilhører ikke Polaria. Es hat dort sogar noch einen Parkplatz, der auf OSM als mit „gravel“ beschrieben wird, aber trotzdem gebührenpflichtig. Aufpassen muss man in der „Grønnegata“ und Umgebung, dort hat es viele „P-kort for beboere“, also Parkplätze nur für Anwohner.

(*) Die Öffnungszeiten „Ølhallen“ haben sich geändert:
Mandag - Torsdag: 12:00 - 00:30
Fredag - Lørdag: 12:00 - 01:30
Søndag: 14:00 - 19:30.

Also am Sonntag ist nun offen, auch wenn es mir nicht wirklich hilft, denn bis 19:30 Uhr schaffe ich das nicht. Und heute ist offen bis weit nach Mitternacht. Hört, hört.

Heute schon früher aus den Federn, zwar ist die Strecke etwas kürzer als gestern, aber die Wettervorhersage war ja für Norge nicht die allerbeste. Da ist es sicher kein Fehler zeitlich früher unterwegs zu sein. Beim Frühstück fehlte nichts. Der Schnee vorm Hotel war eigentlich nur Fake. Das sah zwar aus wie Schnee, aber er hörte sich nicht an wie Schnee. Ein völlig schaumgebremster Sound, nix knirsch, knirsch, knirsch. Man muss wohl schon froh sein, dass es nicht regnete war alles. Der Tank wurde noch in Jokkmokk gefüllt, mit 98er Saft. Da war das Thema für den Tag zumindest auch erledigt.

Temperaturmäßig lagen wir minimal unter dem Gefrierpunkt. Es dämmerte schon vor sich hin, der Himmel komplett grau. Spektakulär geht anders, aber alles Klagen hilft nicht. Die Straßenverhältnisse sind aber bestens, es ist wenig los und man kann fahren was erlaubt ist. Lange vor Karesuando hängt ein LKW vor mir, dem ein Fahrzeug mit Blinklicht vorausfährt. Es scheint ein Transport mit Überbreite zu sein, der aufgewirbelte Schnee lässt keine genauere Einschätzung der Lage zu. Aber das Duo hat einen ganz schönen Zoppen drauf und ist nicht wirklich eine Bremse.

Auf finnischer Seite kann man für einige Zeit die sehr tief stehende Sonne erhaschen. Allerdings sind die Gelegenheiten sehr selten wo man mal rechts ran fahren kann um die Karre abzustellen. Dann hatte ich auch noch zwei hartnäckige Verfolger die ich nicht dazu bringen konnte mich mal zu überholen, damit ich nicht so getrieben durch die Gegend fuhr. Die eine oder andere Möglichkeit doch mal von der Straße runter zu fahren, den Wagen zu parkieren und doch noch ein paar Meter von der Straße weg zu gehen waren so alle an mir vorbei gezogen. <gnarf>

Am Ortseingang von Kilpisjärvi dann endlich ein großer Parkplatz, gut geräumt. Hier das Fluggerät zu starten war vermutlich auch wieder grenzwertig, weil die Straße nicht sehr weit war und das erste Haus ebenfalls. Egal.

Die Grenzstation ist schnell erreicht, die Ampel ist grün, keine Kontrolle. Nun ging es also runter auf Meereshöhe, Start bei -3 °C, wie das wohl enden wird. Früher hatte ich schon Situationen wo es von fast -30 °C auf -10 °C runter ging. Heute war der Spielraum nun wirklich sehr klein. Vor mir war ein Fahrzeug mit norwegischem Kennzeichen der aber ungewöhnlich vorsichtig und zaghaft unterwegs war. Überholen wollte ich aber auch nicht, es ging ja schon ganz schön bergab und die schön festgefahrene Schneedecke ging auch langsam in ein wenig Matsch über. Dann plötzlich steht ein Laster auf der Gegenseite still, man konnte aus der Entfernung noch nicht sehen, ob er quer stand oder noch auf seiner Seite. Man konnte noch passieren, aber er war schon über die Mittellinie gerutscht. Der Fahrer zog Schneeketten auf. Nur ein paar Meter hinten dran, zwei weitere LKW, das gleiche Bild.

Dann merkte man auch zunehmend, dass der Schnee in der Landschaft deutlich weniger wurde. Auf Seehöhe angekommen lagen wir bei 0 °C, es war komplett bewölkt, aber die Wolken lagen hoch und die Sicht war noch gut. Dann, was war das, ganz feiner Schneefall, nur zu sehen wenn entgegenkommende Fahrzeug ihn anleuchteten. Aber es hörte auch wieder auf. Ab Nordkjosbotn schneite es dann mal mehr oder weniger. Aber die Straße dort ist breit, verläuft in sanften Schwüngen. Der Schnee auf der Straße stellte kein größeres Problem dar, es wurde mit erlaubten 90 km/h gefahren. Noch 70 km bis Tromsø. Dort wo die Straße mehr oder weniger auf Meereshöhe verläuft bleibt der Schnee nicht liegen, dort wo es noch mal leicht aufwärts geht schon. Aber alles bleibt im Lot.

Einschub: 12,5533, das ist der aktuelle Preis (in €) für das leckerste Bräu bisher, kredenzt im „Solid“. Und nein, es ist kein Gebinde von 0,5 l oder 0,4 l, es sind 0,3 l. Aber morgen sind wir ja im Paradies, bzgl. Øl und überhaupt.

Das „Enter Viking Hotel“ ist neu für mich. Das Zimmer ist in Ordnung, es hat alles was man braucht. Der Parkplatz am „Framsenteret“ war nicht schwer zu finden, das ging auch ohne Navi. So super weit vom Hotel ist es auch nicht entfernt. Das Auto hatte ich erst mal unrechtmäßig auf den Anwohnerparkplätzen parkiert, es waren aber sonst noch alle frei. Flugs mein ganzes Geraffel aufs Zimmer verfrachtet um dann später alles neu zu mixen, was muss mit und was bleibt im Auto. Dieses Mal habe ich schon viel Zeug zu Hause gelassen was eh nicht benötigt wurde, weniger ist mehr.

Dann Aufbruch zum Walter & Leonard. – Ein Mittagessen gab es heute nicht. – Gewählt wurde die nordnorsk fiskesuppe mit dem gleichen Wein wie im letzten Jahr. Auch wenn mich die sehr freundliche Bedienung darauf hingewiesen hat, dass der kräftige Wein mit der Suppe nicht harmoniert. In der freundlichsten möglichen Art habe ich versichert, dass das für mich völlig OK ist. Die Suppe mundet vorzüglich, der Wein ebenfalls.

Weiter geht es ins „Solid“. Dort ist ziemlich tot Hose, was mir aber ziemlich egal ist. Und ja, es gab noch - wie oben erwähnt - ein schönes dunkles Weihnachtsbier. Die Mucke ist wie immer superb. Weil so 0,3 l sehr schnell „verdampfen" darf es auch noch ein zweites sein.

Nun ist es fast 21 Uhr. In der Zwischenzeit habe ich auch noch für meinen Flug eingecheckt. Etwas irritiert war ich als ich las, dass es eine Zeitänderung gab. Der Flug soll 5 Minuten vor der geplanten Zeit losgehen. Nun, damit kann ich leben. Abflug also 12:15 Uhr, Boarding soll um 11:45 Uhr sein, ich werde es erleben. – Abmarsch.

Die heutige Strecke ist förmlich gepflastert mit WebCams. Und einige davon haben sogar eine Live-Funktion (Siehe ). An einigen Stellen kann man auch im Sichtfeld der Kamera parken, auch im Winter.

Sverige

wc_Porjus3
wc_Porjus4
wc_Porjus5

Suomi

wc_Kilpisjaervi_Tornioon
wc_Kilpisjaervi_Norjaan2
wc_Kilpisjaervi_Saanatunturi
wc_Kilpisjaervi_Tienpinta
wc_Saarikoski_Kilpisjaervi
wc_Saarikoski_Tornio
wc_Ropinsalmi_Kilpisjaervi
wc_Ropinsalmi_Ropisalmi
wc_Kelottijaervi_Kilpisjaervi
wc_Kelottijaervi_Tornioon
wc_Hietajoki_Kilpisjaervi
wc_Hietajoki_Tornioon

E8 Suomi - Norge (Skibotn)

wc_Bossovarri_1
wc_Bossovarri_2

Norge

wc_Galgo_1
wc_Galgo_2

wc_Perskogen_1
wc_Perskogen_2

wc_Gardeborri_1
wc_Gardeborri_2

wc_Didnojohka_1
wc_Didnojohka_2

wc_Gardeborri_oevre_1
wc_Gardeborri_oevre_2

wc_Oevre_Hellingskogen_1
wc_Oevre_Hellingskogen_2

wc_Halsebakken_oevre_1
wc_Halsebakken_oevre_2

wc_Halsebakken_nedre_1
wc_Halsebakken_nedre_2

wc_Silobakken_1
wc_Silobakken_2

wc_Lullemoen_1
wc_Lullemoen_2

wc_Skibotn_1
wc_Skibotn_2

Tromsø

wc_Lavangsdalen_1
wc_Lavangsdalen_2
wc_Sandvikeidet_1
wc_Tromsoe_1
wc_Tromsoebrua_1
wc_Tromsoebrua_vest_1
wc_Sentrumstangenten_1
wc_Giaeverbukta_1
wc_Tromsoe_Vervet
wc_Tromsoe_West
wc_Tromsoe_North
Forecast for Tromsø – Take the Fjellheisen gondola to the top of Mount Storsteinen to enjoy panoramic views over buzzing Tromsø. Admire the steep mountains surrounding you. Will Aurora dance tonight? If not, you can go dancing instead!

Tromsø - UIT

wc_Tromsoe_UIT_East
wc_Tromsoe_UIT_North
wc_Tromsoe_UIT_South
wc_Tromsoe_UIT_West
wc_Tromsoe_Skistadion

Jokkmokk – Tromsø Die Realität
Die Realität
Jokkmokk – Tromsø Am Bahnhof Porjus.
Am Bahnhof Porjus.
Jokkmokk – Tromsø Am Bahnhof Porjus.
Am Bahnhof Porjus.
Jokkmokk – Tromsø Rentiere rennen auf der Straße.
Rentiere rennen auf der Straße.
Jokkmokk – Tromsø Die Sonne gefangen in den Wolken.
Die Sonne gefangen in den Wolken.
Jokkmokk – Tromsø Die Sonne gefangen in den Wolken.
Die Sonne gefangen in den Wolken.
Jokkmokk – Tromsø Am Rand von Kilpisjärvi [ˈkilpisjærvi].
Am Rand von Kilpisjärvi [ˈkilpisjærvi].
Jokkmokk – Tromsø Am Rand von Kilpisjärvi [ˈkilpisjærvi].
Am Rand von Kilpisjärvi [ˈkilpisjærvi].

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