31.01.2026 Helsingør –   – Helsingborg – Sunne 31.01.2026


Sa 31.01.2026 Helsingør – – Helsingborg – Sunne — 7 Std. 16 Min. (542 km)

Unterkunft

vv_Helsingoer
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fc_Helsingoer
fc_Sunne

SunriseSunset

MoonriseMoonset

Was soll man sagen, ein großartiger Tag. Aber beginnen wir am Anfang. Die Nachtruhe war wirklich sehr gut, obwohl ich just im gleichen Zimmer nächtigte wie im letzten Jahr und damals die Heizung laute Geräusche machte. Nicht so dieses Mal, sehr angenehm. Das Frühstück war wie gewohnt umfangreich. Mein Auto hatte ich doch nicht im separaten Innenhof geparkt und es an geeigneter Stelle stehen lassen, kostenfrei bis 9 Uhr.

So gegen 07:30 Uhr müsste ich dann losgekommen sein, zum Hafen ist es ja nur einen Katzensprung. Die Fähre war schon in Sichtweite. Gerade noch genügend Zeit kurz auszusteigen und ein paar erste Fotos zu schießen, es werden nicht die letzten gewesen sein in den nächsten Minuten. Es wehte ein heftiges Windchen und die Gischt sprühte über das Geländer der Mole und der anschließende Gehweg war ziemlich vereist, also Obacht sich hier nicht auf die Waffel zu legen.

Der Einweiser auf der Fähre war ein ganzer netter und hat alle Autos überschwänglich begrüßt, naja, nicht die Autos, sondern die Leute drin. Es kann so einfach sein gute Stimmung zu verbreiten. Heute habe ich auch daran gedacht meine Diebstahlsicherung ordnungsgemäß zu deaktivieren, das hatte ich gestern auf der Überfahrt verbaselt. Dann gleich alle Treppen nach oben, aber was ist das, die letzte Treppe auf das oberste Deck war gesperrt. Vielleicht war es dort zu glatt.

Also dann auf das Deck darunter. Heiliger Bimbam, es wehte wirklich eine steife Brise. An einer Ecke hatte man Mühe vorwärts zu kommen. Aber die Sicht war fantastisch, klar und ungetrübt. Schon gestern Abend war ich ja mal kurz unten am Hafen und man konnte Helsingborg sehen, wie wenn es nur ein paar Meter entfernt wäre (Luftlinie immerhin ca. 4,5 km).

Der Himmel in Richtung Osten war dunkelrot und wolkenfrei, die Sonne war kurz davor den Horizont zu überschreiten. Nach einigen Minuten war es dann soweit, ein großartiges Schauspiel. So hatte ich die Überfahrt glaube ich noch nicht erlebt.

Der Einweiser von vorhin lotste auch die Fahrzeuge wieder von der Fähre runter und winkte wirklichen allen freundlich und ausladend zu, wie schön.

Tja, was würde der schwedische Zoll heute auf der nach oben offenen Inquisitions-Skala anbieten können? Vor mir waren auf jeden Fall schon jede Menge Fahrzeuge und ich rechnete damit, dass jeden Moment mehrere lange Schlangen vor mir warten. Aber nichts der Gleichen, alle Autos fuhren zügig weiter. An der Zollstation stand überhaupt keine Menschenseele. Ja hat man da noch Töne. Mir soll es Recht sein.

Auf der Autobahn war wie üblich um diese Uhrzeit noch nicht allzu viel los. Hier ist die Gegend recht flach und an einigen Stellen geht die Autobahn auf der gleichen Ebene entlang wie die angrenzenden Felder. Und plötzlich fegte von rechts eine regelrechte Schneestaubwolke über die Autobahn. Dort waren beide Fahrspuren voll mit Schnee und es schien ratsam das Tempo etwas zu drosseln.

Das Navi wollte mich wie üblich bis nach Göteborg lotsen und dann östlich um den Vännern herum, was im Prinzip nicht wirklich ungeschickt ist, denn es ist die kürzeste Strecke und vermutlich auch die deutlich schnellste, weil sie ja erheblich länger über die Autobahn führt. Aber als ich sie wann auch immer vor ein paar Jahren mal gefahren war hatte sie mir gar nicht gefallen. Also der Inlandsvägen rulez, da gibt es kein Vertun.

Der blaue Himmel hatte sich irgendwann noch auf der Autobahn wieder verabschiedet und ich rechnete nicht mehr mit der Rückkehr der Sonne.

Die Schneesituation war zu Beginn eher dünn, aber man muss auch anmerken, dass es hier sonst eher überhaupt keinen einzigen Krümel Schnee hat, also insofern kann man nicht wirklich meckern. Auf dem beginnenden Inlandsvägen sah es mit dem Schnee auch ziemlich mau aus. Aber in den höheren Lagen lag doch recht ordentlich Schnee. Kurz vor Mulsjö hat es ein kleines Skigebiet und dort sah man durch die Bäume jede Menge Leute am unteren Ende einer Piste, die aber sicherlich nur mit ordentlicher Unterstützung von Schneekanonen bestehen konnte.

An der Tankstelle am Mulsjö-Kreisel habe ich wie üblich den Blinker gesetzt und habe im „VIP“, keine Ahnung für was diese Abkürzung steht, zu Mittag gegessen. Den anschließenden Gang in die Süßigkeits-Hölle habe ich mir gespart. Ich weiß nicht ob das so gut ist dieses Zeugs so lange im eiskalten und wieder warmen Auto zu transportieren bis ich in gut zwei Wochen wieder zu Hause bin.

Tja und was soll man sagen, dann kam doch noch die Sonne wieder raus und der Himmel war strahlend blau, fantastisch.

Da ich die Video-Kamera auf dem Stativ heute Morgen noch nicht montiert hatte hielt ich extra auf einem Parkplatz an um das Nachzuholen. Und was soll das nun, der Akku in der Kamera sei leer. Dann legen wir halt den anderen Akku ein. Auch leer, äh, die hatte ich doch erst vor ein paar Tagen frisch geladen. Was eine Grütze, <grummel>.

Dann kommt der Göta-Kanal in Reichweite. Es wäre ein Frevel gewesen hier vorbei zu fahren. Das Wetter war wirklich traumhaft und vor allen Dingen die Sicht war glasklar. Das Wägelchen habe ich auf dem - komplett leeren - Parkplatz abgestellt ohne das Parkschwein zu füttern. Ich gehe mal davon aus, dass zu der Jahreszeit kein „Knolleböbsche“ unterwegs ist.

Ein Blick in den Kanal zeigt, ja hoppala, da ist ja gar kein Wasser drin. So richtig hatte sich mir nicht erschlossen warum das so war, evtl. wurden die Schleusen repariert, keine Ahnung.

Am Ende der Mole hatte man in der Tat einen einmaligen Blick über den See. Jede Menge Bilder für Panoramen wurden geschossen, die erstelle ich dann aber erst zu Hause. Dann also wieder weiter auf dem Inlandsvägen.

Meine Karre war rundherum total verdreckt, das komplette Heck war grau-weiß. Ein gar garstiger Anblick. Da mein Zeitplan es vermutlich eh nicht hergab in Sunne noch groß die Drohne steigen zu lassen und ich auch noch tanken wollte wurde der Entschluss gefasst erstmals auf so einer Reise eine Autowäsche durchführen zu lassen.

In Karlstad hat es direkt an der Autobahn eine Gegend mit mehreren Tankstellen und ich meinte mich daran zu erinnern, dass an der Tankstelle wo ich schon häufiger war es auch eine Waschanlage hat. Das bestätigte sich dann auch. Der nette Kassierer erklärte mir auch detailliert wie die Anlage funktioniert. Man muss nämlich unbedingt sitzen bleiben, den Motor laufen lassen, keinen Gang einlegen, nicht die Bremse betätigen, nicht die Handbremse anziehen. Also alles was in den Waschanlagen die ich so bisher genutzt habe unter „Todesstrafe“ verboten war.

Der Einstieg in die Waschung war aber - voll das Hasenhirn - etwas holprig. Ich stellte mich direkt vor das geschlossene Tor der Waschanlage, aber es öffnete sich nicht. Ich stieg aus, schaute, äh, wie geht das hier nun. Zufällig sah ich, dass ich ganz anders hätte anfangen müssen. Wie peinlich, das Landei hat mal wieder keine Ahnung, obwohl es der Kassierer doch genau beschrieben hatte.

Ok, schon startet man richtig, dann flutscht das auch. Naja, noch nicht ganz. Ich will mich in das Transportband einfädeln und das macht aber ganz komische Geräusche. Ich hatte das Gefühl mir irgendwie den ganzen vorderen Schweller abgerissen zu haben. Sind evtl. meine Reifen viel zu breit für das Band? Ich setze noch mal an, wieder diese schmerzenden Geräusche die mir durch und durch gehen.

Also noch mal beherzt anfahren und siehe da, jetzt hat mich das System erfasst. Das Wunder der Technik nimmt seinen Lauf. Noch ganz schnell die Außenspiegel einfahren, geschafft. Es sprüht, regnet und die Höllenmaschine bewegt sich unaufhaltsam vorwärts, ich fürchte von „Mordor“ verschlungen zu werden. Unbeschadet spuckt sie mich am Ende wieder aus und die Reisschüssel steht in ihrer ganzen blauen Pracht da. Schön.

Die Sonne ist schon deutlich auf dem absteigenden Ast, wenn ich Glück habe ist es noch hell genug um ein paar letzte Fotos in Sunne zu machen, aber die Drohne bleibt heute ungenutzt.

Das Einchecken am Hotel ist schnell erledigt, Geraffel aufs Zimmer und flugs raus und wirklich mit den letzten Sonnenstrahlen noch ein paar Bilder in die Kiste bringen.

Der See ist durchaus teilweise zugefroren. Es liegt überall Schnee, nicht üppig viel aber genug für das Auge. Am Seeufer des Hotels stelle ich fest, dass der große Steg weg ist und stattdessen wurden an Land neue Möglichkeiten geschaffen sich - im Sommer - gemütlich hinzusetzen. Da der Drang groß war sich etwas die müden Beine zu vertreten bin ich auf die andere Seite des Inlandsvägen gegangen und war erstaunt, dass der Weg der dort im Wald nach oben geht gut geräumt war. Also eine gute Gelegenheit flotten Schrittes voran zu schreiten. Und selbst der steilere Abschnitt, den ich noch nie gegangen war, konnte locker erklommen werden.

Hilfreich war auch, dass der Mond im Bündnis mit einem wolkenlosen Himmel die Szenerie grandios ausleuchtete und man bestens sah wohin man seinen Schritt setzte.

So gegen 18 Uhr war ich zurück im Hotel. Bilder abladen, Akkus laden und dann zum Abendessen in den Restaurant-Teil. Ja was ist denn hier los, da sind fast alle Plätze besetzt, auf den nicht besetzten Tischen sehe ich Kärtchen stehen, vermutlich Reservierungen. Ich frage eine Service-Kraft ob denn für eine Person noch etwas zu bekommen wäre. Ähh, ja, da vorne, da wäre noch Platz. Prima.

Hinter mir sitzt eine Gesellschaft wo sich später herausstellt, dass da was gefeiert wird. Es knallen an der Theke ein paar Sektkorken und an die Runde werden die Sektgläser ausgeteilt. Ein Glas wird mit einem Gegenstand zum Klingen gebracht, eine kurze Rede wird gehalten, so wie ich in den Sprachfetzen erkenne wird eine Frau gefeiert, für was auch immer. Am Ende ertönt ein „Hurra, hurra, hurra“, gefolgt von einem „Skål“.

Zu essen gab es wieder am Buffet. Es gab mehrere Salate und warm ein Kartoffel-Gratin und als Fleisch - ja, was war das, ich bin da nicht so der Kenner - plus Brokkoli als Beilage, wer wollte konnte noch eine passende Sauce haben. Zum Nachtisch gab es eine Art Eistorte, gaaaanz lecker. Einen kleinen Schluck Kaffee habe ich mir noch genommen.

Der heutige Tag war klasse.

wc_Helsingborg_Soedra_vaesterut
wc_Helsingborg_Soedra_norrut
wc_Kropp_Soedra_norrut
wc_Helsingborg_N
wc_Kropp_oesterut
wc_Hallandsaas_Soedra_norrut
wc_Hallandsaas_Soedra_soederut
wc_Hallandsaasen
wc_Hallandsaas_Norra_soederut
wc_Hallandsaas_Norra_norrut
wc_Oe_Karup
wc_Skottorp_norrut
wc_Hoekafaeltet
wc_Snapparp_norrut
wc_Snapparp_soederut
wc_Paaarp_norrut
wc_Halmstad
wc_Halmstad_Syd_soederut
wc_Halmstad_Syd_norrut
wc_Halmstad_Norr_soederut
wc_Fjellgime
wc_Hinnakull
wc_Boekhult
wc_Gislaved
wc_Oereryd
wc_Roeksberg
wc_Laastad
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wc_Stormon
wc_Oelme
wc_Alster
wc_S_Berga
wc_Sunne_Ekeby
wc_Sunne_Smirre

Helsingør – – Helsingborg – Sunne Ein schöner Sonnenaufgang bahnt sich auf schwedischer Seite an.
Ein schöner Sonnenaufgang bahnt sich auf schwedischer Seite an.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Letzte Blick auf Helsingør.
Letzte Blick auf Helsingør.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Letzte Blick auf Helsingør.
Letzte Blick auf Helsingør.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Ein schöner Sonnenaufgang bahnt sich auf schwedischer Seite an.
Ein schöner Sonnenaufgang bahnt sich auf schwedischer Seite an.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Ein schöner Sonnenaufgang bahnt sich auf schwedischer Seite an.
Ein schöner Sonnenaufgang bahnt sich auf schwedischer Seite an.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Ein schöner Sonnenaufgang bahnt sich auf schwedischer Seite an.
Ein schöner Sonnenaufgang bahnt sich auf schwedischer Seite an.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Ein schöner Sonnenaufgang bahnt sich auf schwedischer Seite an.
Ein schöner Sonnenaufgang bahnt sich auf schwedischer Seite an.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Ein schöner Sonnenaufgang bahnt sich auf schwedischer Seite an.
Ein schöner Sonnenaufgang bahnt sich auf schwedischer Seite an.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Am Göta-Kanal in Sjötorp.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Der Övre Fryken, mehr oder weniger komplett ohne Eis.
Der Övre Fryken, mehr oder weniger komplett ohne Eis.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Der alte Landungssteg wurde abgebaut. Dafür ist die kleine Terrasse neu.
Der alte Landungssteg wurde abgebaut. Dafür ist die kleine Terrasse neu.
Helsingør – – Helsingborg – Sunne Der Övre Fryken, mehr oder weniger komplett ohne Eis.
Der Övre Fryken, mehr oder weniger komplett ohne Eis.

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