04.02.2026 Nordkjosbotn – Tromsø –    – Longyearbyen 04.02.2026


Mi 04.02.2026 Nordkjosbotn – Tromsø – – Longyearbyen

Unterkunft


  • Check-in 14:00
    ​Check-out 11:00
  • Free WIFI
    Username: Svalbard Hotell
    Password: polarbear
  • Breakfast
    Mon-Fri 07:00-10:00
    Sat-Sun 07:00-11:00
  • Svalbard Hotell Polfareren
    booking@svalbardhotell.com
    +47 79 02 50 01
  • Svalbard Hotell The Vault
    thevault@svalbardhotell.com
    +47 79 02 50 04
  • ​Restaurant Polfareren & Nuga
  • Lounge & bar
  • Room service at Svalbard Hotell Polfareren
  • Luggage room
  • Activity booking
  • Eco-lighthouse certified
vv_Nordkjosbotn
vv_Tromsoe
vv_Longyearbyen

Radar: troms
Radar: troms
Kaldeste steder | Svalbard og Jan Mayen

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fc_Longyearbyen

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Flüge
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DY396 Logo Tromsø
13:30
04.02.
01:40 Long­year­byen
15:10
04.02.
1.030

Ich sitze im Gate, mein Blick schweift umher und ich glaube ich sehe nicht richtig. Ich hatte vorhin in der Check-in Schlange doch richtig gesehen. Robert Habeck steht da und telefoniert. Wie sich herausstellt fliegt er nach Dublin. Aber der Reihe nach.

Das Hotel ist gut, das Zimmer war in Ordnung, das Frühstück üppig.

Abfahrt war irgendwas um 9 Uhr. Es waren gerade mal noch -4° C, trüb, aber relativ klare Sicht. Die Baustelle am Soundso-Fjord hat schon ganz schöne Fortschritte gemacht. Auf der anderen Fjordseite sieht man gut wo die zukünftige Straße entlang läuft. Und die Brücke ist auch schon fertig, sie ist deutlich kürzer als ich sie mir vorgestellt hatte. Es gab aber keine Möglichkeit irgendwo anzuhalten um ein paar Fotos zu machen.

Der Verkehr ist übersichtlich. Irgendwann fängt es an ein ganz wenig zu schneien, aber nichts Wildes.

Da ich so noch nie zum Flughafen gefahren bin und ja der Tunnel immer noch gesperrt ist, also der Tunnel in der Stadt, folge ich einfach der Beschilderung. Man fährt dann den unterseeischen Tunnel um auf die Insel zu kommen. Alles weitere klappt wie am Schnürchen.

Ich biege am Flughafen auf den P7 ein und sehe nur eine große freie Fläche, die aber abgesperrt ist. In einem Halbkreis davor stehen Taxen. Was zur Hölle soll das. Gebucht hatte ich erst kürzlich, am 15.01.2026 und zwar definitiv P7, ich habe es schwarz auf weiß. Nun, ich frage einen der Taxifahrer, der weiß von nix. Ich fahre weiter, in Sichtweite ist ein weiterer Parkplatz, aber da steht was der sei nur für „rental cars“. Dann ist da noch der P4, auf dem stand ich auch schon mal. Nun, ist mir jetzt egal, da fahre ich drauf, es hat zum Glück noch ein paar wenige Plätze. Und wehe diese elenden Parkraumfutzies kommen mir hinterher irgendwie von der schrägen Seite.

Einschub: Das Gate ist fast leer, die die jetzt hier noch sitzen, dürften auch nach Longyearbyen fliegen. Am Gate ist mein Flieger angeschlagen mit der Info „[Sonnensymbol] -15° C“. Nun, das mit der Sonne stimmt so natürlich nicht ganz, aber diese Anzeigesysteme werden nicht darauf eingestellt sein auch Symbole der Mørketid anzubieten. Einschub Ende.

In der Schalterhalle ist nicht wirklich viel los. Ich hole die Boarding-Karte, schiebe meine Tasche dann in die Gepäckanlage und setze mich erst Mal noch auf eine Bank. Wenige Minuten später spricht mich jemand an und fragt, ob der Pullover eine norwegische Marke sei, ich antworte ja, ja. Nein, er meinte nicht den Pullover, sondern die Hose. Nein, das ist eine schwedische Marke, Fjällräven. Er ist ein neugieriger Mensch, aber auf eine sehr nette Art und in wenigen Minuten habe ich umrissen wohin ich will und wie ich hergekommen bin. Aha, und jede Menge Staunen im Gesicht. Er ist Grieche, heißt Dimitri, wohnt aber in Dublin. Und hat mal in Stuttgart gewohnt.

Wir unterhalten uns eine ganze Weile, dann bricht er auf. Ich bin noch unschlüssig ob ich auch schon durch die Security soll, ich habe ja noch massig Zeit. Ok, ist ja egal wo ich sitze. Ich gehe die Rolltreppe hoch, sie fährt nicht. Und da trifft mich bald der Schlag, die gesamte Warteschlange vor der Security ist voll. Das hatte ich noch nie. Normalerweise stehen vllt. eine Handvoll Leute vor einem, aber nicht, ich weiß nicht wie viele heute. Da hilft nur Geduld.

Einschub: Es ist 12:43 Uhr und gerade kommt mein Flieger an die Fingerposition rein gerollt. Das sollte also zeitlich alles gut passen. Einschub Ende.

Irgendwann bin ich dann endlich dran, in unzählbare Kisten platziere ich mein Geraffel. Aber wie sollte es anders sein, eine Tasche soll noch mal durchleuchtet werden, nun ich werde sie nicht aufhalten. Alles ist OK, wieder alles einpacken und das wäre auch erledigt.

Bis es heute Abend was zu essen gibt dauert noch ein wenig, also darf es für die Zwischenzeit ein Baguette mit reker sein. Das Gate F18 ist schon offen, noch kurz durch den Zoll und hinsetzen. Schreiben.

Es ist nun 13 Uhr, das Gate füllt sich ständig mit Leuten.

Das WiFi im Gate klappt nicht, nun, dann nicht.

Das Boarding startet wenige Minuten später, ich sitze 9F, also am rechten Fenster. Es sieht so aus, als ob wir gut in der Zeit loskommen können. Dann kommt eine Durchsage aus der Kabine. Es wird noch Gepäck verladen, unsere Startzeit verschiebt sich. Ich döse etwas, die monoton laufenden Aggregate machen schläfrig.

Jetzt ist es 14 Uhr und wir stehen immer noch Gebäude. Nun, da heißt es geduldig sein.

Es schneit ganz leicht, aber nichts was den Flugverkehr tangieren könnte.

14:04 Uhr, die Maschine wird gepusht. Die Triebwerke laufen an. Wir rollen zum Deicing. Weiter geht es zur Startposition. Voller Schub. Wir starten in Richtung Süden, fliegen durchaus eine Weile, gerade als wir nach Westen abdrehen, kommen wir in die erste Wolkenschicht, ab da verliere ich die Orientierung und ein Blick auf Tromsø ist nicht mehr zu bekommen.

Die Wolkendecke ist schnell durchbrochen, sie ist so dicht, dass man den Boden nicht mehr sieht, lange gäbe es eh nichts zu sehen, denn das offene Wasser ist schnell erreicht. Die letzten Sonnenstrahlen auf den Wolken verschwinden rasch rechts hinter uns.

Am Horizont ist eine blaue dünne Schicht zu sehen, unten drunter weiße Wolken und oben drüber hellblauer Himmel. Der Versuch mit der Kamera des Tablets davon ein Foto zu machen scheitert, die eingebaute Technik (mindestens 11 Jahre alt) gibt das nicht her. Die „richtige“ Kamera liegt derweil im „overhead locker“.

Durch die Fenster auf der linken Seite sieht man durchaus noch mehr Helligkeit, die Sonne strahlt die Wolken rötlich an. Aus meinem Fenster ist der eben noch klar abgegrenzte blaue Streifen verschwunden und alles ist mehr oder weniger eine weiß-blaue Melange.

Ein sehr heller Stern im Osten ist schon zu sehen. Die Wolkendecke ist immer noch dicht, von der See ist nichts zu sehen.

Es ist 15 Uhr, also eine knappe Stunde werden wir wohl noch brauchen.

15:20 Uhr, rechts (Osten) ist es schon ziemlich düster, links hat es noch eine gewisse Resthelligkeit. Die Wolken sind, soweit man das sehen kann, größtenteils verschwunden. Land in Sicht.

15:27 Uhr, die Fasten Seatbelt Zeichen erscheinen, wir sind bereits im Sinkflug.

Es stellt sich heraus, dass wir von Osten her landen, warum auch immer.

Es dauert ewig bis die Treppe rangefahren wird. Draußen ist es windstill, das ist auch noch nicht allzu häufig der Fall gewesen. Nun lande ich hier heute das 11 Mal und glaube die Abläufe zu kennen, aber es gibt nun auch hier Veränderungen. Im Gebäude angekommen geht man nicht direkt ans Gepäckband, sondern wird nach rechts in ein Nebengebäude umgeleitet. Wird man hier jetzt wirklich vom Zoll kontrolliert, das macht doch gar keinen Sinn, das fand ja schließlich in Tromsø statt. Aha, daher weht der Wind, es wuselt ein Hund zwischen den Ankommenden herum. Haben wir etwa ein Drogenproblem auf Spitzbergen? Haben die hier nicht genug „Schnee“ vor der Tür? Kleiner Spaß, muss erlaubt sein.

Das Gepäck kommt flott, draußen stehen wie immer zwei Busse, laut Murphy laufe ich immer zu dem der an meiner Unterkunft nicht hält. Ich gehe also zum anderen Bus, dort steht der Fahrer (ein älterer Herr) mit dem ich glaube ich auch schon 2015 gefahren bin. Weitere Passagiere steigen ein. Den Fahrer habe ich eher als stillen Genossen in Erinnerung, beim Kassieren des Fahrpreises wird nur das notwendigste gesprochen, was ja völlig klar ist.

Kaum sind wir losgefahren sagt er, dass man geradeaus Nordlichter sieht, wir fahren weiter und er präzisiert, dass sie nun auf der linken Seite zu sehen seien. Ich sitze rechts und blicke nach links sehe aber nix. Direkt gegenüber ist noch frei, ich wechsle kurz auf die andere Seite. Im Bus ist es zwar fast ganz dunkel, aber eben doch nicht komplett. Aber trotzdem, ja da kann man leichte Polarlichter sehen. Schick. Das wiederum hatte ich glaube ich noch nicht, bei der Ankunft Polarlichter. Er erzählt sogar noch, dass sie auch Sightseeing-Touren anbieten, das wurde früher auch nicht im Bus kommuniziert. Tja, das Business scheint härter zu werden.

Erster Halt ist das „Svalbard Hotell | Polfareren“. Es steigen nicht so viele andere Leute aus, ich bin der Erste am Checkin. Die freundliche junge Dame erklärt alles geduldig und ich unterbreche sie nicht, dass ich alles ja eh schon weiß. Denn, da war doch etwas was nun zumindest offiziell erklärt wurde, nämlich dass das Trinkwasser eben doch kein Trinkwasser ist. Und aus dem Grund kann man sich sauberes Trinkwasser kostenlos an der Rezeption auffüllen lassen. Wie gut, dass ich meine leer getrunkene „Farris“ Flasche noch nicht entsorgt hatte.

Ich bin wieder im 3. Stock untergebracht, mein Zimmer liegt dieses Mal auf der anderen Seite, zur Fußgängerzone hin. Das Zimmer ist aber gleich ausgestattet wie im letzten Jahr, lediglich das Badezimmer ist etwas kleiner, aber immer noch sehr geräumig, sogar mit Badewanne.

Hier lohnt es sich nun auch mal die Taschen zu leeren und alles zu verstauen.

Mir fällt auf, dass es eine gute Idee war die Tour die um 17 Uhr startet nicht zu buchen. Durch die Verspätung wäre das sonst ein ziemliches Gehetze geworden. Die nächsten Tage sind eh picke-packe ausgefüllt. Also in Ruhe einrichten, ankommen und mal sehen was geht.

„Er“ geht nun prinzipiell zum Abendessen. Aber da ich heute ja noch nicht wirklich viel Bewegung hatte muss ich mir das Abendessen wenigstens mit ein paar Metern erlaufen. Wie kalt es genau ist habe ich noch nicht geprüft, aber die vernünftige Option mindestens die wattierte Hose und auch sonst entsprechende Maßnahmen zu treffen hatte ich in den Wind geschrieben und bin eher leicht ausgestattet losgezogen. Und das war absehbar keine gut getroffene Entscheidung. Nur mit einer Jeans wird das an den Beinen sehr schnell frisch und normale Socken gepaart mit den Wanderschuhen führt über kurz oder sehr kurz zu fröstelnden Füßen.

Ich drehe also nur eine Runde bis zum Ende der Fußgängerzone.

Die Svalbar ist die Rettung. Es ist wenig Betrieb, ich werde sogar an einem Vierertisch platziert. Für je zwei Tage hat es ein Tagesmenü. Nun verlassen mich meine dürftigen Englisch-Kenntnisse. Was ist noch mal „Char“, habe ich noch nie gehört. Später sagt das Internet dann „Wandersaibling“. Zum Zeitpunkt der Bestellung wusste ich das aber noch nicht, ich hatte noch nicht mal ein Plan, dass das überhaupt Fisch ist. Aber das klang einfach gut und wurde „furchtlos“ bestellt.

Es wird schnell serviert, aha, das ist Fisch. Wenn man mich jetzt gefragt hätte, ich hätte behauptet das sei Lachs. Und wie die entsprechende Seite ja auch enthüllt es „ist eine Fischart aus der Familie der Lachsfische (Salmonidae), die zirkumpolar in zahlreichen arktischen Süßgewässern vorkommt.“

Wieder was gelernt. Es ist eine sehr große Portion und schmeckt ausgesprochen gut. Dazu mundet ein „Spitzbergen Dark Season“ mit 6,5 % Alkohol. Juleøl hatten sie keines mehr.

Jetzt ist es gerade mal 19:30 Uhr und ich bin zum zweiten Mal froh die Tour nicht gebucht zu haben, die wäre nämlich erst gegen 22:30 Uhr zu Ende gewesen. Da freue ich mich umso mehr auf die Tour morgen.

Wollen mal sehen was es morgen so für Wetter geben soll. Leicht bewölkt würde ich das Symbol mal deuten. In Longyearbyen Temperaturen zwischen -11° C und -14° C. Für den Van Mijenfjorden sieht es genauso aus. Die Aussichten für Longyearbyen sind auf jeden Fall weiterhin fallende Temperaturen, stabil unter -20° C. Am Freitag soll es wolkenlos werden. Insgesamt auf jeden Fall grandiose Aussichten. So kalt war es hier schon lange nicht mehr und so schön auch nicht. Aber erst mal sehen was aus der Vorhersage so wird.

Was ist nun der Plan? Zurück ins Hotel, die richtigen Klamotten anziehen und die Füße vertreten. Vorhin bei der kurzen Runde war der Klang des knirschenden Schnees einfach himmlisch. Und wer weiß vielleicht springen ja auch noch ein paar Polarlichter heraus. Naja, man wird doch mal träumen dürfen. In Porjus brennt auf jeden Fall derzeit der Himmel. Die reparierte WebCam ist übrigens wieder online.

Die Vorhersage für Svalbard sagt „Go“. Die Wolkendecke läge bei 0%, aber der Kp-Index liegt nur bei 2. Der soll allerdings in den nächsten Tagen auf 5 steigen.

Der mittellange Spaziergang war erfrischend und den aufgehenden Mond hatte ich auch noch vor die Linse bekommen.

wc_Svalbard_Longyearbyen_Adventdalen
wc_Svalbard_Longyearbyen_Camp_Barentz_Adventelva
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Forecast for Svalbard – Northern lights at lunch? That's possible in Svalbard, one of the most unique places to hunt aurora and some truly unique northern lights experiences. Expect ice-covered fjords, glaciers, ice caves, happy huskies and rare wildlife. And one of the best wine cellars in Northern Europe (at Husets Restaurant)!

Longyearbyen Svalbard Hotell | Polfareren
Svalbard Hotell | Polfareren
Longyearbyen Erster Rundgang durch Longyearbyen.
Erster Rundgang durch Longyearbyen.
Longyearbyen Der große Parkplatz vor dem „COOP“ ist fast leer.
Der große Parkplatz vor dem „COOP“ ist fast leer.
Longyearbyen Der große Parkplatz vor dem „COOP“ ist fast leer.
Der große Parkplatz vor dem „COOP“ ist fast leer.
Longyearbyen Der Mond geht auf.
Der Mond geht auf.
Longyearbyen Auf dem Dach des „COOP“.
Auf dem Dach des „COOP“.
Longyearbyen Der Eingang zum „COOP“.
Der Eingang zum „COOP“.

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